Polizei-News Schwerin, 15.08.26: Absolventen der Berufe in der Geoinformationstechnologie erhielten Abschlusszeugnisse

Ein Vergehen wurde aktuell von der Polizei in Schwerin gemeldet. Was ist heute passiert?

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Unerlaubter Aufenthalt für das Presseportal Bild: Adobe Stock / pattilabelle

In einem Festakt zur Zeugnisausgabe am heutigen Samstag, den 15. August, wurden im historischen Wichernsaal in Schwerin die Absolventinnen und Absolventen der Ausbildungsberufe Vermessungstechniker/in sowie Geomatiker/in aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein offiziell verabschiedet. Vertreterinnen und Vertreter des Innenministeriums, des Landesamtes für innere Verwaltung (LAiV), des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein sowie der einschlägigen Berufsverbände würdigten die Leistungen der jungen Fachkräfte und entließen sie feierlich in das Berufsleben.

Insgesamt erhielten 39 Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlusszeugnisse. Dabei handelte es sich um 24 Vermessungstechniker/innen und 15 Geomatiker/innen, davon vier aus Schleswig-Holstein.

Länderübergreifende Kooperation sichert Ausbildungsqualität

Um Ressourcen für den hochspezialisierten Ausbildungsberuf der Geomatiker zu bündeln, arbeiten Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein eng zusammen. Für die Abnahme der Abschlussprüfung errichteten die zuständigen Stellen der beiden Bundesländer einen gemeinsamen Prüfungsausschuss unter der Geschäftsführung des LAiV. Die Auszubildenden aus dem Nachbarland absolvierten zudem seit dem vergangenen Jahr ihren Berufsschulunterricht gemeinsam mit ihren Mitstreitern aus Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin.

Geodaten als Fundament der digitalen Welt

Im Rahmen der Veranstaltung wurde immer wieder betont, dass Geodaten und Geoinformationen unverzichtbare Entscheidungshilfen sind - sowohl im Alltag als auch für Wirtschaft und Verwaltung. Nur mit präzisen Geodaten sind beispielsweise eine zuverlässige Navigation, sicheres Bauen, eine funktionierende Infrastruktur sowie ein effektiverKatastrophenschutz möglich.

Die beiden Berufe der Geoinformationstechnologie bilden gemeinsam ein starkes Fundament unserer digitalen Welt. Sie werden im ersten Ausbildungsjahr gemeinsam unterrichtet, ab dem zweiten Ausbildungsjahr erfolgt die gezielte Spezialisierung:

  • Vermessungstechnikerinnen und Vermessungstechniker arbeiten oft im Außendienst. Mit modernsten Präzisionsinstrumenten erfassen sie die Erdoberfläche hochgenau. Genauso übertragen sie geplante Projektein die Örtlichkeit und sind bei der Bauausführung und Bauüberwachung unerlässlich.

  • Geomatikerinnen und Geomatiker verarbeiten und qualifizieren dieGeodaten; sie veredeln die Geodaten für weitere Anwendungen. So entstehen Geoinformationen, Geoinformationssysteme, Navigationsanwendungen sowie Pläne und Karten.

Um dem Fachkräftemangel im Geoinformations- und Vermessungswesen aktiv zu begegnen, wird auf eine verstärkte Imagekampagne zur Nachwuchsgewinnung gesetzt. Mit Erfolg: Die Initiative trägt maßgeblich dazu bei, dass sich die Zahl der Absolventinnen und Absolventen auf einem stabilen und erfreulich hohen Niveau eingependelt hat.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Ministerium für vom 15.08.2026 gegen 16:00 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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