Polizei-News Landkreis Nienburg, 14.08.26: Zahlreiche Betrugsversuche durch falsche Polizeibeamte
Ein Fall von Betrug wurde aktuell von der Polizei in Landkreis Nienburg gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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KEM) Am Donnerstag, den 13.08.2026, wurden den Polizeidienststellen im Landkreis Nienburg zahlreiche Betrugsversuche gemeldet.
Unter anderem in Nienburg, Stolzenau, Marklohe, Haßbergen und Stöckse riefen vermeintliche Polizeibeamte an und versuchten unter der Vorspiegelung falscher Tatsachen Informationen zu Wertgegenständen und persönliche Daten zu erfragen. Der Polizei ist bislang jedoch kein Fall gemeldet worden, der erfolgreich verlief. In der Vergangenheit gab es Fälle, in denen die Tätergruppen teilweise an Folgetagen erneut anriefen und die Angerufenen unter massiven Druck setzten. Trotz eindringlicher Sensibilisierung durch Polizisten gelang es den Tätern zurückliegend vereinzelt, die Angerufenen derart zu verunsichern, dass sie schlussendlich doch Wertgegenstände oder Bargeld übergaben.
Die Polizei bittet deshalb insbesondere Angehörige älterer Menschen, diese erneut zu sensibilisieren und das Thema regelmäßig im Bekanntenkreis zu besprechen. Hilfreich können auch Merkblätter sein, die Sie sich neben ihr Telefon legen.
Die Polizei gibt grundsätzlich folgende Präventionshinweise:
Warnen Sie insbesondere ihre älteren Angehörigen, wiederholen Sie dies regelmäßig.
Legen Sie sich einen Warnhinweiszettel neben ihr Telefon .
Seien Sie misstrauisch und wachsam. Lassen Sie sich am Telefon nicht drängen oder unter Druck setzen.
Legen Sie umgehend auf, indem sie selbstständig das Telefonat durch Auflegen des Hörers beenden.
Rufen Sie die richtige Polizei an. Suchen Sie dafür die Telefonnummer Ihrer örtlichen Polizei selbst heraus oder wählen Sie die 110. Geben Sie die Telefonnummer selbst ein.
Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen, Wertsachen oder persönlichen Daten preis.
Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
Die Polizei wird nie unter der Telefonnummer 110 anrufen.
Die Polizei und auch die Staatsanwaltschaft werden Sie niemals anrufen und um Geldbeträge oder Wertsachen bitten oder deren Verwahrung anbieten.
Lassen Sie Ihre Vornamen aus Telefonbüchern entfernen oder abkürzen. Täter suchen zielgerichtet nach Vornamen, die auf ein vorangeschrittenes Alter hindeuten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Nienburg vom 14.08.2026 gegen 12:59 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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