Polizei-News Freiburg im Breisgau, 11.08.26: Warnmeldung vor Betrug mit manipulierten QR-Codes

Die Polizei informiert über einen aktuellen Fall von Betrug in Freiburg im Breisgau. Was ist heute passiert?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Andreas Arnold

In den vergangenen Wochen haben sich im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Freiburg Vorfälle gehäuft, bei denen Kriminelle teils hohe Geldbeträge durch sogenanntes «Quishing» erbeuten konnten. Betrüger nutzen QR-Codes, die zu gefälschten Webseiten führen, welche legitimen Seiten ähneln. Diese Webseiten fordern Benutzer dann auf, persönliche Informationen wie Passwörter oder Kreditkartendaten einzugeben.In den zurückliegenden Sachverhalten hatte sich die Täterschaft als Mitarbeiter einer Bank ausgegeben. Ihren Opfern gaben Sie vor, dass es auf deren Bankkonten zu verdächtigen Lastschriftanfragen gekommen sei. Um diese zu stornieren, sollten die Geschädigten einem manipulierten QR-Code folgen. Kurz darauf seien mehrere unautorisierte Abbuchungen von den betroffenen Konten durchgeführt worden.

Insgesamt entstanden Vermögensschäden von mehreren zehntausend Euro.

So können Sie sich vor «Quishing» schützen:

  • QR-Codes genau prüfen: Achten Sie darauf, ob der QR- Aufkleber handelt. Ein zusätzlicher Aufkleber, der die Originalbeschriftung überklebt, kann ein Warnsignal sein.

  • Vorsicht bei Kurzlinks: Überprüfen Sie die angezeigte URL nach dem Scannen des QR-Codes genau, bevor Sie sie öffnen. Besonders auf kleinen Smartphone-Displays kann der gefährliche Teil des Links leicht übersehen werden.

  • Direkten App-Zugriff bevorzugen: Wenn Sie die dazugehörige App bereits installiert haben, nutzen Sie diese direkt, anstatt den QR-Code zu scannen. Geben Sie den Zonencode manuell in die App ein, falls verfügbar.

  • Im Zweifelsfall nicht scannen: Wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt, scannen Sie den QR-Code nicht.

  • Aktuelle Warnungen beachten: Informieren Sie sich über aktuelle Betrugsmaschen, beispielsweise auf Betreiber-Webseiten.

Was tun, wenn man Opfer geworden ist?

  • Karte sofort Sperren: Lassen Sie Ihre Debit- oder Kreditkarte umgehend sperren, falls Sie Ihre Daten auf einer gefälschten Webseite eingegeben haben, z. B. über den Sperr-Notruf 116 116.

  • Anzeige erstatten: Erstatten Sie Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache. Lassen Sie dort auch eine KUNO-Meldung für Ihre debitkarte vornehmen.

  • Kontoauszüge prüfen: Überprüfen Sie Ihre Kontoauszüge auf unbefugte Abbuchungen.

  • Smartphone-Sicherheit erhöhen: Nutzen Sie zusätzliche Apps, die vor gefälschten Webseiten warnen können.

Weitere Informationen finden sie unter https://www.polizei-beratung.de/.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Freiburg vom 11.08.2026 gegen 12:20 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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