Polizeifahndung Ludwigsdorf, 10.08.26: Kurz vor der Grenze - Bundespolizei stellt drei gestohlene Toyota sicher

Ein Diebstahl wurde aktuell von der Polizei in Ludwigsdorf gemeldet. Was ist heute passiert?

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Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / onw-images / Marius Bulling

Eine routinemäßige Streifenfahrt im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung führte in der Nacht zu einem größeren Fahndungserfolg der Bundespolizei.

Gegen 1 Uhr entdeckten die Einsatzkräfte im Gewerbegebiet Ebersbach bei Görlitz zunächst einen am Straßenrand abgestellten litauischen Ford C-Max mit halb geöffnetem Kofferraum. Im Fahrzeug befand sich eine weibliche Person. Sichtbar nur wenige Meter weiter fiel den Beamten in unmittelbarer Nähe ein am Straßenrand geparkter Toyota RAV4 mit deutschen Kennzeichen auf. Aufgrund der polizeilichen Erfahrung erschien die Situation sofort verdächtig, weshalb weitere Kräfte zur Unterstützung angefordert wurden. Im Fahrzeug wurde ein liegender litauischer Staatsangehöriger angetroffen. Die Überprüfung ergab, dass die Kennzeichen nicht zu dem Wagen gehörten. Eine Kontrolle der Fahrgestellnummer bestätigte schließlich den Verdacht: Der Toyota war in den Niederlanden als gestohlen gemeldet. Der 22-jährige Litauer wurde daraufhin vorläufig festgenommen.

Im unmittelbaren Umfeld stellten die unterstützenden Kräfte auf der Robert-Bosch-Straße zwei weitere Toyota RAV4 fest. Bei dem einen Fahrzeug handelte es sich um einen Wagen mit niederländischen Kennzeichen, in dem sich keine Person befand. Bei dem anderen Fahrzeug waren vorne deutsche und hinten niederländische Kennzeichen angebracht; darin saß ein weiterer litauischer Staatsangehöriger. Auch diese beiden Fahrzeuge erwiesen sich nach kurzer Überprüfung als gestohlen. Das niederländische Fahrzeug war bereits zur Fahndung ausgeschrieben, der Diebstahl des deutschen Fahrzeugs wurde über den Halter im Leipziger Raum ermittelt.

Zur Suche nach dem offenbar geflüchteten vierten Fahrer wurde ein Fährtenhund eingesetzt. Trotz intensiver Suche konnte die Person nicht aufgefunden werden. Der Hund stieß jedoch auf einer Wiese auf die weggeworfenen deutschen Kennzeichen, die zu dem in Deutschland gestohlenen Toyota gehörten.

Insgesamt wurden drei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die drei gestohlenen Fahrzeuge sowie das mutmaßliche Aufklärungsfahrzeug wurden sichergestellt. Bei der ersten Durchsuchung des Fahrzeugs ohne tatverdächtigen Fahrer fanden die Beamten eine Geldbörse mit litauischen Personaldokumenten. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei dem Flüchtigen ebenfalls um einen litauischen Staatsangehörigen, der bereits polizeibekannt ist.

Schon frühzeitig waren Kräfte der Polizeidirektion Görlitz in die Umfeldfahndung eingebunden worden. Sie übernahmen zum Schluss zuständigkeitshalber den Sachverhalt und verbrachten die Tatverdächtigen zum Polizeirevier Görlitz, wo die weiteren Ermittlungen geführt werden.

Über den weiteren Verbleib der Personen entscheidet im Laufe des Tages die Staatsanwaltschaft Görlitz beziehungsweise ein Haftrichter. Die Polizeidirektion Görlitz wird gesondert darüber berichten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf vom 10.08.2026 gegen 12:17 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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