Polizei-News Göttingen, 07.08.26: Geschwindigkeitsüberwachung auf der A 7 - Kooperation zwischen Autobahnpolizei, Landkreis und Stadt Göttingen

Die Polizei informiert über eine aktuelle Verkehrskontrolle in Göttingen. Was ist bisher bekannt?

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Unfall für das Presseportal Bild: Adobe Stock / wellphoto

Wem sind sie noch nicht aufgefallen? Regelmäßig werden neben den bekannten stationären Messanlagen an der Autobahn 7 am Laubacher Berg (Hann. Münden, Landkreis Göttingen) und im Autobahndreieck Drammetal an verschiedenen anderen Standorten zwischen Göttingen und der Landesgrenze Hessen sog. mobile Enforcement-Trailer -auch als "Alice" bekannt- eingesetzt.

"Viele Verkehrsteilnehmende nehmen bestimmt an, dass an diesen Stellen der Landkreis Göttingen nach eigenem Ermessen misst. Dem ist aber nicht so. Die für den Betrieb der Autobahnen zuständige Autobahn GmbH des Bundes macht hier sehr enge Vorgaben und gestattet den Kommunen und Landkreisen das Betreten der Autobahn zu eigenen Geschwindigkeitsmessungen grundsätzlich nicht. Diese Aufgabe fällt vielmehr in die Zuständigkeiten der Autobahnpolizeien", erklärt Polizeihauptkommissar Andreas Teune von der Autobahnpolizei Göttingen.

"Die Autobahnpolizei Göttingen geht hier seit geraumer Zeit eigene Wege, um vorhandene Ressourcen und Technik sinnvoll dort einzusetzen, wo die Verkehrsunfall-Lagebilder Überwachungsmaßnahmen notwendig erscheinen lassen. Dazu wird eine enge Kooperation mit dem Landkreis Göttingen und neuerdings auch mit der Stadt Göttingen gepflegt", fügt er hinzu.

Die Autobahnpolizei legt Messstellen nach aktuellen Erkenntnissen fest. Mehrere Beamtinnen und Beamte sind auf die Messtechnik geschult und sind daher für die Durchführung der Messungen, sowie Auf- und Abbau verantwortlich, während die Messbeamten des Landkreises und der Stadt die Technik liefern und die Versorgung mit Energie sicherstellen. Die Auswertung erfolgt dann durch Mitarbeitende in den Bußgeldstellen.

Um die Notwendigkeit dieser Überwachungsmaßnahmen zu verdeutlichen, hier ein paar Eckdaten:

Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Autobahnen orientieren sich immer auch am Unfallgeschehen auf einem bestimmen Streckenabschnitt. Häufig spielen Gefahren bei Nässe, Einschränkung der Sichtachsen durch die Topografie oder andere Risiken, wie Steigungen und Gefälle, eine Rolle.

Geschwindigkeitsbeschränkungen ohne Kontrollen sind leider viel zu häufig wirkungslos, wobei die Geschwindigkeitsübertretung eine der häufigsten Unfallursachen darstellt.

Pro Woche Einsatz werden regelmäßig rund 3.000 Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt.

Einen hohen Anteil nehmen dabei Fahrzeuge des gewerblichen Güterkraftverkehrs ein.

Spitzenreiter bei den schweren Nutzfahrzeugen war in der letzten Zeit ein Fahrzeug mit 126 Km/h bei erlaubten 80 Km/h.

Die Spitzenreiter bei den gemessenen Pkw fuhren 200 Km/h und mehr bei erlaubten 100 Km/h.

Im ersten Halbjahr 2026 wurden auf diese Weise bereits 16.175 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Davon drohen in 655 Fällen Fahrverbote.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Göttingen vom 07.08.2026 gegen 10:37 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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