Polizei-News Iserlohn, 05.08.26: Ammoniakaustritt sorgt für Massenanfall von Verletzten am Reiterweg

Ein Feuerwehreinsatz wurde aktuell von der Polizei in Iserlohn gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Feuerwehreinsatz (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Feuerwehreinsatz (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marco Rauch

Am Mittwochmorgen meldete sich gegen 9:30 Uhr eine Mitarbeiterin eines Hotels am Reiterweg, welche einen stark stechenden Geruch aus einem Hotelzimmer wahrnahm und anschließend über Augen- & Atemwegsreizungen klagte, bei der Leitstelle des Märkischen Kreises.Bereits beim Eintreffen des Löschzuges der Berufsfeuerwehr meldeten sich weitere betroffene Personen mit ähnlichen Beschwerden. Da zunächst von einem unklaren Gefahrstoffaustritt ausgegangen werden musste, wurden weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr sowie zusätzliche Einheiten des Rettungsdienstes im Rahmen des Einsatzstichwortes "Massenanfall von Verletzten" nachalarmiert.

Die Feuerwehr ließ das Gebäude räumen und betrat es anschließend nur noch unter Atemschutz. Im Zuge der Erkundung wurde zunächst die Gasversorgung des Gebäudes abgeschaltet. Anschließende Messungen ergaben dann aber stark erhöhte Ammoniakwerte. Daraufhin richteten die Einsatzkräfte einen Dekontaminationsplatz ein und erkundeten den Bereich mit den höchsten Messwerten unter Chemikalienschutzanzügen.Hier konnte ein defekter Kühlschrank als Ursache für den Ammoniakaustritt ausfindig gemacht wurden, welcher ins Freie verbracht und dort mittels Wasser benetzt wurde um den Austritt zu unterbinden. Anschließend wurde das Gebäude umfassend belüftet und nach abschließenden Messungen wieder freigegeben.

Insgesamt wurden 8 Betroffene durch den Rettungsdienst versorgt, wovon 5 zur weiteren Versorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert wurden. Hierbei erhielten wir Unterstützung durch den Rettungsdienst aus Menden, Altena & Lüdenscheid sowie eine leitende Notärztin des Märkischen Kreises.

Die Feuerwehr war in der Spitze mit rund 80 Einsatzkräften im Einsatz. Neben der Berufsfeuerwehr waren die Löschzüge Mitte und Nord der Freiwilligen Feuerwehr, Teile des Löschzuges Süd, die Sondereinheit Funk sowie der Kreisbrandmeister beteiligt. Während des über vier Stunden andauernden Einsatzes stellte der Löschzug West den Grundschutz für das Stadtgebiet von der Feuer- und Rettungswache an der Dortmunder Straße aus sicher.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Feuerwehr Iserlohn vom 05.08.2026 gegen 16:00 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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