Polizei-News Schleswig/Polizeidirektion Flensburg, 30.07.26: Schleswig: Warnung vor Telefonbetrug durch falsche Bankmitarbeiter

Die Polizei informiert über einen aktuellen Fall von Betrug in Schleswig/Polizeidirektion Flensburg. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / Christoph Reichwein

Gestern und heute (30.07.26) kam es im Bereich Schleswig zu mehreren Betrugsanrufen, bei denen sich die Täter als Mitarbeitende eines Bankinstituts ausgaben.

Bei dieser Betrugsmasche, die im Bereich der Polizeidirektion Flensburg (Kreis Nordfriesland, Kreis Schleswig-Flensburg und Flensburg) noch nicht so geläufig ist, wie "Schockanrufe", "Enkeltrick" oder "Falsche Polizeibeamte" werden "Falsche Bankmitarbeiter" aktiv und rufen insbesondere ältere Menschen an.

Die Anrufer behaupten, es habe verdächtige Abbuchungen größerer Geldsummen oder Manipulationen auf den Kontern der Angerufenen gegeben.Um das Vermögen angeblich zu schützen, sei ein Abgleich der persönlichen Daten und Bankdaten erforderlich. Dadurch gelangen die Täter an die PIN der Geschädigten. Aufgrund einer Sicherheitsüberprüfung sei es dann dringend erforderlich, dass anschließend ein Mitarbeiter an der Wohnanschrift vorbeikommen und die EC-Karte abholen müsse.Anschließend werden von den Tätern mittels der so erlangten EC-Karte und der übermittelten PIN größere Geldbeträge an Geldautomaten abgehoben.

Die Polizei weist erneut ausdrücklich daraufhin, dass weder Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte noch Mitarbeitende von Banken oder Sparkassen Sie jemals am Telefon auffordern würden, Ihre Bankkarten-PIN mitzuteilen, bzw. die Bankkarte herauszugeben. Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, beenden Sie das Gespräch unverzüglich und informieren Sie die Polizei.

Die Täter sind rhetorisch geschult, wirken glaubwürdig und setzen ihre Opfer gezielt unter emotionalen Druck. Sie nutzen die Angst und Sorge aus, sodass Betroffene oft keine Gelegenheit haben, die Situation in Ruhe zu hinterfragen. Deshalb kann grundsätzlich jeder Mensch Opfer einer solchen Straftat werden.Die Polizei appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger: Sprechen Sie mit Eltern, Großeltern, Nachbarn und Freunden über diese Betrugsmaschen. Je mehr Menschen die Vorgehensweise der Täter kennen, desto schwieriger wird es für die Betrüger, mit ihren perfiden Geschichten Erfolg zu haben.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeidirektion Flensburg vom 30.07.2026 gegen 14:50 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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