Polizei-News Oldenburg/Emden, 28.07.26: Kontrollaktion der niedersächsischen Wasserschutzpolizei und des Zolls auf der Ems

Die Polizei informiert über einen aktuellen Verkehrsunfall in Oldenburg/Emden. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Oliver Berg

Sommerreise führt zur Wasserschutzpolizeistation Emden - Einblicke in maritime Polizeiarbeit, der behördenübergreifenden und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

Emden. Im Rahmen ihrer Sommerreise hat die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, am Dienstag, 28. Juli 2026, die Wasserschutzpolizeistation Emden besucht. Bei einer gemeinsamen Kontrollfahrt von Wasserschutzpolizei und Zoll auf der Ems informierte sie sich über die maritime Polizeiarbeit und die behördenübergreifende Zusammenarbeit.Begrüßt wurde die Ministerin am Zollanleger im Emder Außenhafen durch den Polizeivizepräsidenten der Polizeidirektion Oldenburg, Arne Schmidt, sowie durch Polizeirat Fabian Heike, Leiter Einsatz der Wasserschutzpolizeiinspektion.An Bord des Großen Küstenbootes "W3" erhielt Daniela Behrens einen unmittelbaren Einblick in die Aufgaben der Wasserschutzpolizeistation Emden und die besonderen Anforderungen polizeilicher Kontrollen auf dem Wasser.Während der Fahrt kontrollierten Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei und des Zolls gemeinsam Fahrzeuge der Berufs- und Sportschifffahrt. Ziel der Aktion ist es, die Zusammenarbeit der beteiligten Behörden weiter zu intensivieren, Erkenntnisse unmittelbar auszutauschen und die jeweiligen fachlichen Kompetenzen wirksam miteinander zu verbinden.Im weiteren Verlauf wurde die Ministerin über die besonderen Gegebenheiten auf der Ems und im grenzüberschreitenden Bereich des Dollarts informiert. Aufgrund der geografischen Lage arbeitet die WSP-Station Emden hier eng mit der niederländischen Waterpolitie zusammen.Auch der Schutz maritimer kritischer Infrastruktur vor dem Hintergrund hybrider Bedrohungen wurde am Rande des Besuchs thematisiert. Aufgrund ihrer dauerhaften Präsenz, ihrer Ortskenntnisse und ihrer engen Vernetzung mit anderen Sicherheits- und Fachbehörden kommt der Wasserschutzpolizeiinspektion hierbei eine wichtige Rolle zu.

Innenministerin Daniela Behrens sagte:

"Die Herausforderungen im maritimen Bereich machen nicht an Zuständigkeits- oder Landesgrenzen halt. Umso wichtiger ist es, dass Sicherheitsbehörden ihre Fähigkeiten und Erkenntnisse im Sinne eines gemeinsamen Sicherheitsinteresses eng miteinander verzahnen.Die Zusammenarbeit von Wasserschutzpolizei Niedersachsen, Zoll und unseren niederländischen Partnern, wie wir sie heute beobachten durften, steht beispielhaft für ein modernes und wirksames Sicherheitsverständnis, in Sachen Zusammenarbeit, Informationsaustausch und gemeinsamer Lagebewältigung."

Polizeirat Fabian Heike, Leiter Einsatz der Wasserschutzpolizeiinspektion, erklärte anlässlich des Besuchs:"Die Wasserschutzpolizei steht für maritime Fachkompetenz, tägliche Präsenz und verlässliche Zusammenarbeit. Unsere Aufgaben reichen von der Überwachung der Sicherheit des Schiffsverkehrs über die Strafverfolgung bis zum Schutz der maritimen Infrastruktur. Gerade vor dem Hintergrund veränderter und auch hybrider Bedrohungslagen ist es wichtig, Auffälligkeiten auf dem Wasser frühzeitig zu erkennen, fachlich zu bewerten und gemeinsam mit unseren Partnern zu handeln."

Gegen 11:00 Uhr endete die Kontrollfahrt am Zollanleger im Emder Außenhafen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Wasserschutzpolizeiinspektion Oldenburg vom 28.07.2026 gegen 14:38 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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