Polizei-News Rhein-Erft-Kreis, 27.07.26: Alkoholisierte Radfahrer gestürzt und verletzt

Die Polizei informiert über einen aktuellen Verkehrsunfall in Rhein-Erft-Kreis. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Oliver Berg

Blutproben entnommen

Am Wochenende (25. und 26. Juli) sind Zweiradfahrende in Hürth und Brühl gestürzt und haben sich dabei leichte Verletzungen zugezogen. Sie sollen alkoholisiert unterwegs gewesen sein. Rettungskräfte brachten die Leichtverletzten in Krankenhäuser.

In der Nacht zu Samstag (25. Juli) war ein Radfahrer (38) im Bereich der Plektrudisstraße und der Keutenstraße in Hürth unterwegs. Der Mann sei mit dem Fahrrad gestürzt und hat sich dabei leicht verletzt. Bei der Sachverhaltsaufnahme teilte der Verdächtige den Polizeikräften mit, dass er Alkohol getrunken habe. Zudem stellten sie Ausfallerscheinungen bei ihm fest. Ein Atemalkoholvortest zeigte ein Ergebnis von mehr als 2,6 Promille. Die Beamtinnen und Beamten nahmen den Mann mit zu einer Polizeiwache, wo ein Arzt auf Anordnung eine Blutprobe entnahm.

Einsatzkräfte fuhren in der Nacht zu Sonntag (26. Juli) gegen 0.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall an der Bonnstraße in Brühl. Hier war ein Radfahrer (61) gestürzt und zog sich leichte Verletzungen zu. Er trug laut ersten Erkenntnissen keinen Helm. Im Gespräch mit dem Pedelecfahrer äußerte er den Uniformierten gegenüber Alkohol getrunken zu haben. Ein Vortest zeigte einen Wert von mehr als 1,4 Promille. Eine Ärztin entnahm in einem Krankenhaus auf Anordnung eine Blutprobe.

Gegen 0.40 Uhr fuhren Polizistinnen und Polizisten zu einem Verkehrsunfall an der Von-Wied-Straße in Brühl. Eine Fahrradfahrerin (50) sei aus bislang ungeklärtem Grund gestürzt und verletzte sich dabei leicht. Sie trug einen Helm. Vor Ort stellten die Polizeikräfte im Gespräch mit der Dame fest, dass sie Alkohol konsumiert habe. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von mehr als 0,8 Promille. Ein Arzt entnahm im Krankenhaus auf Anordnung eine Blutprobe.

Die Beamtinnen und Beamten des Verkehrskommissariats haben die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei rät: Wer Zweifel an seiner Fahrtüchtigkeit hat sollte sein Rad lieber schieben und ganz stehen lassen. Wie beim Autofahren sind schon Strafen bei niedrigeren Promillewerten ab 0,3 Promille möglich. Wer mit 1,6 Promille oder mehr auf dem Fahrrad von der Polizei kontrolliert wird, muss mit einem Strafverfahren rechnen und auch der Führerschein kann in Gefahr sein.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Rhein-Erft-Kreis vom 27.07.2026 gegen 14:28 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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