Polizei-News Weinheim, 26.07.26: Sirenenalarm beschäftigt Bürger - Feuerwehr gibt Entwarnung

Eine Information zu einer Warnung wurde aktuell von der Polizei in Weinheim gemeldet. Was ist heute passiert?

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Feuerwehr für das Presseportal Bild: Adobe Stock / MAK

Mehrere Einsätze beschäftigten die Feuerwehr Weinheim am Samstagnachmittag und Abend. Innerhalb von rund fünf Stunden rückten die Einsatzkräfte zu einer Türöffnung, zwei ausgelösten Brandmeldeanlagen sowie einem Wasserschaden aus. Dabei waren neben der Weinheimer Feuerwehr auch der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.

Den ersten Einsatz des Tages löste um 14:07 Uhr ein Notruf aus der Brunnengasse in Hohensachsen aus. Anwohner hatten Hilferufe aus einem Grundstück gehört und verständigten daraufhin über Notruf 112 die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr rückte gemeinsam mit dem Rettungsdienst und der Polizei zur Türöffnung aus. Noch während der Erkundung stellte sich heraus, dass der betroffene Person bereits im geholfen werden konnte und durch den Rettungsdienst versorgt wurde. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht mehr erforderlich.

Bei diesem Einsatz kam es aufgrund einer technischen Umstellung der Alarmierung versehentlich zusätzlich zur Alarmierung der Funkmeldeempfänger der Feuerwehrangehörigen zur Auslösung der Sirenen im gesamten Stadtgebiet. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt.

Früher wurden Feuerwehren regelmäßig über Sirenen alarmiert. Heute erfolgt die Alarmierung der Einsatzkräfte nahezu ausschließlich "still" über digitale Meldeempfänger. Die Sirenen dienen inzwischen der Warnung der Bevölkerung bei besonderen Gefahrenlagen wie Großbränden, Unwettern oder Gefahrstoffereignissen. Wer die Sirene am Samstagnachmittag gehört hat, musste deshalb keine Maßnahmen ergreifen.

Bereits wenige Minuten später wurde die Feuerwehr zur ausgelösten Brandmeldeanlage im 3 Glocken Center alarmiert. Mehrere Löschfahrzeuge und die Drehleiter der Feuerwehr Hemsbach rückten zur Kontrolle des Gebäudes aus. Die Feuewehr Hemsbach unterstützte, da die die Weinheimer Drehleiter bei dem anderen Einsatz gebunden war. Die Erkundung des Wohngebäudes ergab schnell, dass angebranntes Essen die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Die betroffene Wohnung wurde kontrolliert und belüftet. Ein Brand lag nicht vor. Die Brandmeldeanlage wurde anschließend zurückgesetzt und das Objekt wieder an den Betreiber übergeben.

Am frühen Abend folgte ein Wasserschaden in einem Mehrfamilienhaus in der Konrad Adenauer Straße. Gemeldet waren etwa zehn Zentimeter Wasser im Heizungskeller. Beim Eintreffen der Feuerwehr war zunächst unklar, aus welchem Bereich das Wasser austrat, da ein Technikraum verschlossen war und hinter der Tür deutlich Wassergeräusche zu hören waren. Um weiteren Schaden zu verhindern, verschafften sich die Einsatzkräfte mit Spezialwerkzeug Zugang zum Heizungsraum. Dort konnte eine defekte Wasserleitung lokalisiert werden. Nach dem Absperren der Wasserzufuhr wurde das eingedrungene Wasser mit Wassersaugern entfernt. Im Anschluss übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an den zwischenzeitlich eingetroffenen Haustechniker.

Den Abschluss des Einsatztages bildete am Abend eine ausgelöste Brandmeldeanlage in der ehemaligen Bachschule in der Fichtestraße. Nach der Erkundung des als Gemeinschtsunterkunft genutzten Gebäude konnte die Ursache schnell festgestellt werden. In einem Bewohnerzimmer hatten Kerzen die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Ein Brand lag nicht vor. Die Einsatzkräfte kontrollierten den betroffenen Bereich, setzten die Brandmeldeanlage zurück und übergaben das Gebäude wieder an den Betreiber.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Feuerwehr Weinheim vom 26.07.2026 gegen 15:53 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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