Polizei-News Polizeipräsidium Rheinpfalz, 23.07.26: Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus - mehrere tausend Euro mit erlangter PIN erbeutet
Ein Fall von Betrug wurde aktuell von der Polizei in Polizeipräsidium Rheinpfalz gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
Suche
In den letzten Wochen registrierte die Kriminalpolizei Ludwigshafen vermehrt Fälle von Telefonbetrug. Insbesondere im Bereich der Vorderpfalz wurden gezielt ältere Menschen angerufen. Die Betrüger gaben sich bei den Anrufen als Mitarbeiter einer örtlichen Bank aus und brachten ihre Opfer dazu ihre Girokarte (früher auch als ec-Karte bezeichnet) mit PIN auszuhändigen oder zur Abholung zu deponieren.
Die Anrufmasche ist immer ähnlich: Die Betrüger spiegeln oft vor, dass eine Zahlung nicht durchgeführt werden konnte oder dass es zu unberechtigten Abbuchungen von dem Konto der Opfer gekommen sei. Zur Zahlungsausführung oder Stornierung der unberechtigten Abbuchung würde die Bank die Girokarte mit PIN benötigen.
In der Folge buchen die Täter oft mehrere tausend Euro ab und nutzen die Karte für Zahlungen.
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche und gibt folgende Tipps, um sich vor falschen Bankmitarbeitern zu schützen:
Was können Sie veranlassen, um einen Betrug zu verhindern oder zu erschweren?
-Prüfen Sie, ob ein Telefonbucheintrag notwendig ist. Adresse löschen.
-Reduzieren Sie Ihr Limit für Bargeldabhebungen auf das notwendigeMinimum - das können Sie in Ihrem Onlinebanking oder bei Ihrer Bank vornehmen.
Wie sollten Sie sich verhalten, wenn Sie einen Anruf erhalten?
-Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, legen Sie sofort den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich.
-Geben Sie nie Ihre Girokarte mit PIN heraus - Ihre Bank benötigt diese nicht für Bankgeschäfte.
-Geben Sie am Telefon nie persönliche Daten, wie Ihre Adresse, preis -Ihre Bank erfragt zudem niemals Ihre Zugangsdaten, wie z. B. die PIN-Nummer, am Telefon.
-Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste! Rufen Sie Ihre Bank unter derIhnen bekannten Telefonnummer an und geben Sie diese selbst über die Tasten ein.
Was tun, wenn Sie bereits einen betrügerischen Anruf erhalten haben?
-Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, informieren www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/.
-Haben Sie Wertsachen oder eine Girokarte herausgegeben, rufen Siesofort den Polizeinotruf 110 und melden den Sachverhalt.
-Informieren Sie unverzüglich Ihre Bank und lassen Sie Ihre Kartensperren. Dies können Sie über Ihre Bank oder rund um die Uhr bei der bundesweiten Sperrrufnummer 116 116.
-Unsere Präventionsexperten informieren unter der Tel.: 0621 963-21177, wie man sich am besten gegen Telefonbetrug schützen kann.
Auf der Internet-Seite www.polizei-beratung.de finden Sie umfangreiche Informationen zu diesem Thema.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 23.07.2026 gegen 13:45 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere Meldungen aus der Region und Deutschland finden Sie außerdem in unserem Polizeiticker .
roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.