Polizei-News Konz / Irsch / Region, 14.07.26: Call-Center-Betrug- Zeugen gesucht

Die Polizei sucht Zeugen für einen aktuellen Fall von Betrug in Konz / Irsch / Region. Haben Sie etwas gesehen?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / David Young

Am Montag, dem 13. Juli, versuchten sog. Call-Center-Betrüger in der Region, unter anderem in Konz und Irsch (Saar), ihre Opfer zur Herausgabe von Geld oder Sachwerten zu bewegen. In mindestens zwei Fällen waren sie dabei auch erfolgreich.

Sowohl in der Scharzenbergstraße in Konz als auch in der Zerfer Straße in Irsch übergaben die Geschädigten am gestrigen Nachmittag Schmuck und Bargeld in insgesamt mittlerem fünfstelligem Wert an die unbekannten Täter.

In beiden Fällen traten die Täter als falsche Polizeibeamte auf und gaben an, es sei in der Nachbarschaft zu Einbrüchen gekommen. Aus diesem Grund würden die angeblichen Polizisten nun Bargeld und Wertsachen in sichere Verwahrung nehmen.

Einer der bislang unbekannten Tatverdächtigen, der zumindest an der Tat in Konz beteiligt war, wird von Zeugen wie folgt beschrieben:

  • männlich,

  • ca. Mitte 20,

  • dunkle Kleidung: schwarze Jeans, schwarzes Longsleeve,

  • kurze dunkle Haare,

  • sprach deutsch ohne Akzent

Zudem stellten Zeugen gegen 21:30 Uhr eine verdächtige Person in der Konzer Weinbergstraße fest, die nach aktuellem Stand der Ermittlungen in Zusammenhang mit den Taten stehen dürfte.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:

  • männlich,

  • grüne kurze Hose,

  • dunkles T-Shirt,

  • graue Cap

Der Mann war mit einem VW Multivan mit OF-Kennzeichen unterwegs.

Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet Zeugen, sich unter 0651/983-43390 zu melden.


So schützen Sie sich vor betrügerischen Anrufen:

  • Ihr Familienmitglied soll verunglückt sein? Legen Sie auf!

    Informieren sich unbedingt bei weiteren Familienangehörigen oder Bekannten zuerst und lassen Sie sich dies bestätigen!

-Für lebensnotwendige medizinische Behandlungen oder zur

Freilassung aus polizeilichem Gewahrsam muss niemals Geldvorgestreckt werden.

-Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellenVerhältnissen preis. Die Polizei oder Staatsanwaltschaft erfragtniemals Details am Telefon.

-Übergeben sie niemals Geld an unbekannte Personen.

-Bei Zweifeln informieren Sie umgehend die Polizei. Wählen Sieselbst den Notruf.

-Erzählen Sie insbesondere lebensälteren Angehörigen und Bekanntenvon der Betrugsmasche.

Weitergehende Informationen zu diesen Betrugsmaschen finden Sie online unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Trier vom 14.07.2026 gegen 11:48 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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