Polizei-News München, 03.07.26: THW-Helfer aus Eichstätt unterstützt weiterhin Erdbebenhilfe in Venezuela
Die Polizei informiert über ein aktuelles Vergehen in München. Alle bekannten Details zum Fall.
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Während der Einsatz der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) des Technischen Hilfswerks (THW) in Venezuela bereits beendet ist, unterstützt ein Helfer des THW Ortsverbands Eichstätt die internationalen Hilfsmaßnahmen weiterhin vor Ort. Die ehrenamtliche THW-Einsatzkraft übernimmt zentrale Koordinierungsaufgaben und sorgt dafür, dass die Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Botschaft, den venezolanischen Behörden und den deutschen Einsatzkräften reibungslos funktioniert.
Zu seinen Aufgaben gehörte zunächst die Vorbereitung der Ankunft der SEEBA. Dazu zählten die Organisation von Transportkapazitäten, die Auswahl einer geeigneten Einsatzstelle sowie die Einrichtung einer Base of Operations. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte verlagerte sich sein Schwerpunkt auf die Koordination der Lufttransporte aus Deutschland. Insgesamt begleitete er die Abwicklung von zehn A400M-Flügen, über die mehrere Tonnen Hilfsgüter und Ausstattung sowie sieben Einsatzteams nach Venezuela gebracht wurden. Für zwei Teams organisierte er ebenso den Rückflug nach Deutschland.
Neben der Einsatzkoordination unterstützte der Eichstätter Helfer auch bei der Organisation hochrangiger Besuche - wie beispielsweise der Präsidentin von Venezuela - sowie bei der Planung und Übergabe von Hilfsgütern und medizinischer Ausstattung. Parallel überprüfte sein Teamkamerad als Baufachberater Gebäude deutscher Einrichtungen - darunter die Deutsche Botschaft, die Deutsche Schule und das Goethe-Institut - auf mögliche Schäden infolge des Erdbebens.
"Der Einsatz ist extrem vielseitig und fordernd. Lange Arbeitstage, nächtliche Flüge und oft nur wenige Stunden Schlaf gehören zum Alltag. Gleichzeitig ist es eine außergewöhnlich spannende und bereichernde Aufgabe, bei der internationalen Zusammenarbeit so eng mitzuwirken", berichtet Ferdinand Jarisch aus Eichstätt.
In den kommenden Tagen stehen noch letzte Koordinierungsaufgaben an, bevor auch für Ferdinand Jarisch die Rückreise nach Deutschland ansteht.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des THW Landesverband vom 03.07.2026 gegen 07:52 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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