Polizei-News Kiel / Kreis RD-Eck / Kreis Plön / NMS, 25.06.26: Kiel, Kreis Plön, Kreis RD-ECK - Warnung vor Anrufen durch falsche Polizeibeamte
Ein Diebstahl wurde aktuell von der Polizei in Kiel / Kreis RD-Eck / Kreis Plön / NMS gemeldet. Was ist heute passiert?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Seit Dienstag häufen sich die Anrufe sogenannter "Falscher Polizeibeamter". Insbesondere der Kreis Plön und die Gemeinde Kronshagen sind betroffen. Die Polizei warnt erneut vor dieser Betrugsmasche.
Seit dem 23.06.2026 registriert die Polizeidirektion Kiel in ihrem Zuständigkeitsbereich ein erhöhtes Anzeigenaufkommen im Zusammenhang mit betrügerischen Telefonanrufen durch "Falsche Polizeibeamte". In den aktuellen Fällen nutzen die Täter eine bekannte Vorgehensweise. Sie rufen potenzielle Opfer an und geben sich ihnen gegenüber am Telefon als Polizeibeamte aus. Sie berichten dann über einen frei erfundenen Sachverhalt, zum Beispiel über einen Einbruch in der Nachbarschaft des Angerufenen und einer angeblich bei den Täter aufgefundenen Namensliste. Im weiteren Gesprächsverlauf werden die Angerufenen zur persönlichen Wohnsituation und zu vorhandenen Wertgegenständen befragt. Ziel der Täter ist es, die Angerufenen zur Herausgabe von Wertgegenständen (z. B. Bargeld, Schmuck, Gold) zu bewegen.
Eine regionale Häufung solcher Anrufe sind innerhalb des Kreises Plön in Schwentinental und Heikendorf festzustellen. Auch in Kiel gab es vereinzelte Anrufe. Alle Angerufenen reagierten richtig, indem sie die Telefonate selbständig beendeten und die Polizei informierten. Daher blieb es bei Versuchstaten.
Am Mittwoch war auch im Zuständigkeitsbereich der benachbarten Polizeidirektion Neumünster eine Zunahme solcher Anrufe festzustellen. Betroffen waren insbesondere Anwohner in der Gemeinde Kronshagen. Auch hier blieb es bei Versuchstaten.
Wir geben erneut Hinweise in dieser Sache:
Die Polizei nimmt weder Bargeld noch Wertgegenstände zur Sicherung oder Überprüfung entgegen.
Die Täter, die sich als Polizeibeamte am Telefon oder vor ihrer Haustür mit einem solchen Anliegen an sie wenden, gehen in der Regel hochprofessionell vor und verwickeln Sie in lange Gespräche, zum Teil mit unterschiedlichen Gesprächspartnern.
Lassen Sie sich von diesen Personen nicht unter Druck setzen oder einschüchtern und nehmen Sie umgehend Kontakt zu Ihrer Polizei auf. Beenden Sie dazu eigenhändig das Gespräch und wählen selbst die 110.
Weitere Präventionshinweise zu diesem und weiteren Themen finden Sie unter: www.polizei-beratung.de
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeidirektion Kiel vom 25.06.2026 gegen 14:01 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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