Polizei-News Rhein-Kreis Neuss, 25.06.26: Mehr Effizienz, gleiche Sicherheit - Polizei im Rhein-Kreis Neuss etabliert neue Wachstrukturen dauerhaft

Die Polizei informiert über eine aktuelle Versammlung in Rhein-Kreis Neuss. Was ist bisher bekannt?

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Aktuelle Polizeimeldung: Blaulichtreport Bild: Adobe Stock / jgfoto

Im Rhein-Kreis Neuss hat die Polizei zum 1. November 2025 zunächst eine Pilotphase zur Anpassung der Wachstrukturen für die Bereiche Grevenbroich und Jüchen gestartet. Im Rahmen dieser Erprobung wurden die Wachbereiche von der Polizeiwache Grevenbroich aus zentral gesteuert.

Nach den ersten Auswertungen der Pilotphase hat Landrätin Katharina Reinhold entschieden, das Konzept ab Anfang März 2026 auf weitere Teile des Kreisgebiets auszuweiten. Grundlage hierfür waren insbesondere die Erkenntnisse aus der Wachdienstuntersuchung, die eine kreisweite Betrachtung der Strukturen empfohlen hatte.

Seitdem werden zusätzlich die Wachbereiche Meerbusch und Korschenbroich von der Polizeiwache Kaarst aus zentral gesteuert, während die operative Aufteilung der Kräfte weiterhin entsprechend der örtlichen Einsatzräume erfolgt. Die Beamtinnen und Beamten beginnen ihren Dienst jeweils in Kaarst und Grevenbroich, von wo aus sie in die jeweiligen Streifenbezirke ausrücken, sichtbar Präsenz vor Ort zeigen, als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und Einsätze unmittelbar aus der Fläche heraus wahrnehmen.

(Link zur Pressemitteilung aus Januar: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65851/6199659 )

Ziel der Neustrukturierung ist es, die Qualität und Effizienz der polizeilichen Arbeit weiter zu verbessern, die bislang unterschiedliche Auslastung der Einsatzkräfte innerhalb des Kreisgebiets auszugleichen sowie die Zusammenarbeit der Kräfte und die Führung in der Fläche zu stärken. Die nun vorliegenden umfassenden Auswertungen zeigen, dass diese Ziele erreicht werden konnten. Die Kreispolizeibehörde hat daher entschieden, die während der Pilotphase eingeführten Strukturen dauerhaft fortzuführen.

Ein wesentlicher Bestandteil der begleitenden Evaluation war die Analyse der Einsatzreaktionszeiten - also der Zeitraum vom Eingang eines Notrufs bis zum Eintreffen der Polizei am Einsatzort. Dabei wurden sämtliche polizeilichen Einsätze unterschiedlichster Prioritäten berücksichtigt. Erfreulich ist, dass die Einsatzreaktionszeiten insgesamt auf einem Niveau der Vorjahre liegen, die Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss landesweit weiterhin einen Spitzenwert erreicht und innerhalb der direkten Vergleichsgruppe sogar den ersten Platz belegt.

Die Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss ist für die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet gleichermaßen verantwortlich. Durch die neue Wachstruktur profitieren nun alle Städte und Gemeinden von einer ausgewogeneren Ressourcenverteilung und einer gleichbleibend hohen polizeilichen Präsenz. Über die anfänglichen Bedenken aus der Bevölkerung hinaus haben sich im weiteren Verlauf keine anlassbezogenen, konkreten Beschwerden ergeben.

Im Sinne einer weiterhin bürgernahen Polizei bleibt die Polizei in allen Kommunen wie bisher jederzeit ansprechbar. Alle Standorte innerhalb des Kreisgebiets bleiben als zentraler Ankerpunkt ausgewiesen, um die örtliche Erreichbarkeit und Präsenz zusätzlich zu sichern.

Die Bürgerinnen und Bürger erwarten eine moderne, leistungsfähige und bürgernahe Polizei. Die dauerhafte Fortführung der neuen Wachstrukturen leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Gleichzeitig wird die Kreispolizeibehörde die Entwicklung weiterhin eng begleiten und regelmäßig überprüfen, um auch künftig flexibel auf Veränderungen und neue Anforderungen reagieren zu können.

Ein weiterer wesentlicher positiver Effekt der Neustrukturierung ist die deutlich verbesserte Erreichbarkeit und unmittelbare Verfügbarkeit von Führungskräften. Durch die stärkere Präsenz der Führung vor Ort, kürzere Abstimmungswege und die engere operative Begleitung der Einsatzkräfte wird die polizeiliche Arbeit qualitativ weiter verbessert. Die Auflösung starrer Wachgrenzen führt dazu, dass Führung und Einsatzkräfte enger zusammenarbeiten können, Entscheidungen schneller getroffen werden und sich die Qualität der polizeilichen Arbeit im täglichen Einsatz spürbar erhöht.

Die Landrätin hat sich zudem selbst ein umfassendes Meinungsbild zur neuen Struktur verschafft und hierzu bereits während der Pilotphase Gespräche mit den beteiligten Kolleginnen und Kollegen geführt. Darüber hinaus begleitete sie jeweils einen Spätdienst im südlichen wie im nördlichen Kreisgebiet, um sich unmittelbar ein eigenes Stimmungsbild aus der Praxis zu verschaffen.

Nach Abschluss der Pilotphase hat die Landrätin zudem auf eigene Initiative erneut den direkten Austausch mit den Mitarbeitenden gesucht und hierfür eine Personalversammlung angeboten. Ziel war es, sich ein aktuelles und unverfälschtes Meinungsbild aus den Reihen der Beschäftigten zu verschaffen und die Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen unmittelbar in die Bewertung der neuen Wachstruktur einfließen zu lassen.

Dabei zeigte sich, dass sich die Mitarbeitenden mehrheitlich für das Beibehalten der modernisierten Wachstruktur ausgesprochen haben. Die Rückmeldungen aus den Gesprächen und dem erneuten Austausch bestätigten insgesamt die positiven Erfahrungen aus der Pilotphase und flossen in die Entscheidung zur dauerhaften Fortführung der neuen Wachstrukturen ein.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis vom 25.06.2026 gegen 11:30 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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