Polizei-News Stuttgart, 16.06.26: Manipulierte Rufnummern und gefälschte Apps - Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus

Ein Fall von Betrug wurde aktuell von der Polizei in Stuttgart gemeldet. Was ist bisher bekannt?

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Aktuelle Polizeimeldung: Blaulichtreport Bild: Adobe Stock / jgfoto

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Zusammenhang mit sogenannten "Spoofing"-Anrufen und betrügerischen Banking-Apps.

Unbekannte Täter geben sich telefonisch als Bankmitarbeitende aus und nutzen dabei manipulierte Rufnummern, die tatsächlich existierenden Kreditinstituten zugeordnet sind. In den letzten Wochen wurden zahlreiche Bankkunden auf dieser Weise kontaktiert. Während des Telefongespräches täuschen die Täter vor, dass eine sicherheitsrelevante Aktualisierung erforderlich sei.

Im weiteren Verlauf werden die Bankkunden aufgefordert, eine App aus dem App Store herunterzuladen. Nach Installation und Anmeldung mit den durch die Täter vorgegebenen Zugangsdaten verschaffen sich diese Zugriff auf die Bankkonten. Täter können so unberechtigte Transaktionen ausführen, insbesondere in Form von Einkäufen und Bargeldabhebungen.

Nach aktuellen Erkenntnissen handelt es sich um eine bundesweit auftretende Betrugsmasche. Dabei werden gezielt Telefonnummern von Banken manipuliert ("Call-ID-Spoofing"), um Vertrauen zu schaffen. Über die installierten Anwendungen können im Hintergrund digitale Zahlungskarten erstellt werden, die anschließend für betrügerische Transaktionen genutzt werden.

Auch in Baden-Württemberg ist ein deutlicher Anstieg entsprechender Fälle zu verzeichnen. Seit Mai 2025 wurden landesweit bereits zahlreiche vergleichbare Sachverhalte registriert.

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg rät:

  • Seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anrufen von vermeintlichen Bankmitarbeitenden.
  • Geben Sie keine sensiblen Daten am Telefon preis.
  • Installieren Sie keine Apps auf Aufforderung Dritter.
  • Beenden Sie im Zweifel das Gespräch und kontaktieren Sie Ihre Bank über die offiziellen Kommunikationswege.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen.

Sollten Sie Opfer einer solchen Tat geworden sein, wenden Sie sich umgehend an Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Landeskriminalamt Baden-Württemberg vom 16.06.2026 gegen 14:52 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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