Polizeieinsatz Mönchengladbach, 11.06.26: Durchsuchungen und Festnahmen wegen Betrugsdelikten in Mönchengladbach

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in Mönchengladbach gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert

Aufgrund lokaler Bezüge teilen wir die Presseveröffentlichung des PP Mönchengladbach:

Nach monatelangen intensiven Ermittlungen gegen eine international und überregional agierende Bande hat die Polizei am frühen Donnerstagmorgen, 11. Juni, in Köln, Neuss, Dormagen, Aachen und Viersen insgesamt 24 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Zudem wurden Haftbefehle gegen fünf Männer und eine Frau im Alter von 18 bis 34 Jahren vollstreckt. Die Ermittler stellten darüber hinaus Waffen, eine sechsstellige Summe Bargeld, Betäubungsmittel, Goldschmuck, mehrere Mobiltelefone und Laptops sicher.

Dem heutigen Einsatz gingen etwa neun Monate andauernde Ermittlungen einer eigens eingerichteten Ermittlungskommission der Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Mönchengladbach voraus. Die festgenommenen Personen sind dringend verdächtig, von NRW und der Türkei aus ein internationales Betrugsnetzwerk zum Nachteil älterer Menschen betrieben zu haben. Sie sollen den Geschädigten unter anderem in verschiedenen Fällen vorgetäuscht haben, sie seien in das Visier von Kriminellen geraten. Aus Sicherheitsgründen sei es erforderlich, ihre Vermögenswerte in Obhut der Polizei zu geben. Infolgedessen übergaben die Geschädigten teils höhere fünfstellige Beträge an die Beschuldigten. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Vermögenswerte zu einem erheblichen Teil in die Türkei verschoben wurden.

Die festgenommenen Beschuldigten werden heute einem Haftrichter vorgeführt.

An dem Polizeieinsatz waren über 300 Polizistinnen und Polizisten aus mehreren Behörden in NRW beteiligt, darunter Beamtinnen und Beamte von Bereitschaftspolizei und Spezialeinheiten. Die Polizei setzte bei den Durchsuchungen zudem mehrere Diensthunde ein. Durch die Zugriffsmaßnahmen wurde ein Beschuldigter leicht verletzt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis vom 11.06.2026 gegen 15:01 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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