Polizei-News Südhessen, 05.06.26: Zivilfahnder in Hessen und Rheinland-Pfalz beschlagnahmen 450 Kilo Buntmetall und Parfüm-Plagiate auf Autobahn

Ein Diebstahl wurde aktuell von der Polizei in Südhessen gemeldet. Was ist bisher bekannt?

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Gewalt für das Presseportal Bild: Adobe Stock / roibu

Im Rahmen von Kontrollen auf den im Bereich Südhessen verlaufenden Autobahnen stoppten Zivilfahnder der Polizei aus Südhessen sowie der Polizeipräsidien Mainz, Koblenz und Kaiserslautern am Mittwoch (03.06.), in der Zeit zwischen 10.30 und 18.00 Uhr, insgesamt 48 Fahrzeuge und nahmen hierbei 69 Personen genauer unter die Lupe. Die flächendeckenden Kontrollen zur Bekämpfung von Wohnungseinbruch und weiterer Eigentumskriminalität dienten insbesondere dem Ziel, Straftäter nachhaltig zu verunsichern sowie Südhessen und die angrenzenden Gebiete für die Täter "unattraktiv" zu machen.

Insgesamt wurden 12 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Palette reichte von bandenmäßiger Hehlerei, über Betrug, Verstoß gegen das Markengesetz, Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz bis hin zu unerlaubtem Aufenthalt. Zwei Kontrollierte wurden von Staatsanwaltschaften wegen laufender Ermittlungsverfahren aufgrund von Beleidigung und Erschleichen von Leistungen zur Aufenthaltsermittlung gesucht. Nachdem ihre derzeitigen Wohnadressen feststanden, konnten sie ihre Fahrt fortsetzen.

Gegen 12.15 Uhr stoppten die Fahnder auf der A 67 bei Gernsheim hierbei einen mit drei Männern besetzten Transporter mit britischem Kennzeichen. Die anschließende Überprüfung förderte zu Tage, dass das Fahrzeug nicht versichert war und und keine Steuern für den Transporter entrichtet wurden. Im Laderaum fanden sich etwa 450 Kilogramm Buntmetall in Form von Kupfer, Messing und Stromkabeln. Eine plausible Erklärung woher das Metall stammt, konnten die Insassen den Ordnungshütern nicht liefern. Das Trio wurde wegen des Verdachts der Hehlerei vorläufig festgenommen. Im Rahmen von weiteren Recherchen stellte sich heraus, dass die Festgenommenen für vier Taten betrügerischer Erlangung von Buntmetall in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg in Betracht kamen. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Zudem bestand bei allen der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts sowie der unerlaubten Arbeitsaufnahme in Deutschland. Die Reisepässe wurden sichergestellt und die drei Männer mussten eine erkennungsdienstliche Behandlung über sich ergehen lassen. Nach Entrichtung einer Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren hundert Euro wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt und erwarten nun entsprechende Ermittlungsverfahren.

Auf der A 5, zwischen Darmstadt und Frankfurt, fiel den Fahndern außerdem gegen 12.30 Uhr ein mit mehreren Männern besetztes Auto auf. Die Fahnder observierten den Wagen, der anschließend im Frankfurter Bahnhofsviertel geparkt wurde. Dort versuchten die Insassen mehrfach erfolglos Passanten Parfümflaschen zu verkaufen. Wie sich anschließend bei der Kontrolle durch die Polizei herausstellte, handelte es sich bei dem feilgebotenen Parfüm durchweg um Plagiate hochwertiger Hersteller. Die Fahnder beschlagnahmten insgesamt 25 Flaschen. Die Verdächtigen erwarten nun Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Markengesetz.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Südhessen vom 05.06.2026 gegen 09:26 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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