Polizei-News Köln, 01.06.26: Im Gleisbereich unterwegs - Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichem Fehlverhalten

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in Köln gemeldet. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Vogl

Am Sonntagmorgen (31. Mai) hat die Bundespolizei einen 39-jährigen Mann aus dem Gleisbereich zwischen den Haltepunkten Köln-Mülheim und Köln-Holweide gerettet. Der Mann reagierte nur verzögert auf Ansprache und stand augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Zeugen hatten die Bundespolizei alarmiert, nachdem sie eine Person im Gleisbereich beobachtet hatten. Die Einsatzkräfte lokalisierten den Mann rund 200 Meter hinter dem Haltepunkt Köln-Mülheim und führten ihn aus dem Gefahrenbereich.

Während der polizeilichen Maßnahmen gab der 39-Jährige an, verschiedene Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands wurden Rettungskräfte hinzugezogen, die ihn anschließend in eine psychiatrische Einrichtung brachten.Der Einsatz hatte erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr: Insgesamt kam es bei 64 Zügen zu einer Gesamtverspätung von 1.457 Minuten. Zudem musste ein Zug umgeleitet werden und ein weiterer fiel teilweise aus.

Die Bundespolizei nutzt diesen Vorfall erneut, um eindringlich vor den Gefahren im Gleisbereich zu warnen. Gleisanlagen sind keine Aufenthalts- oder Gehwege. Züge nähern sich häufig nahezu lautlos, können Hindernissen nicht ausweichen und haben selbst bei einer Schnellbremsung einen langen Bremsweg. Darüber hinaus verkehren Züge auch außerhalb des ausgehängten Fahrplans und können Gleise aus beiden Richtungen befahren.

Die Bundespolizei appelliert daher: Betreten Sie niemals unbefugt den Gleisbereich! Bereits wenige Sekunden der Unachtsamkeit können lebensgefährliche Folgen haben.

Weitere Informationen zu den Gefahren im Bahnbereich finden Sie auf der Homepage der Bundespolizei.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 01.06.2026 gegen 07:38 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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