Polizeieinsatz Berlin-Pankow, 31.05.2026: Supermarkt-Mitarbeiter mit Schreckschusswaffe bedroht

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde gegen 12:30 Uhr von der Berliner Polizei in Pankow gemeldet. Informationen zum Vorfall finden Sie hier.

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Die Polizei Berlin informiert zu einem aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Berlin informiert zu einem aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Rolf Vennenbernd

Gestern Abend nahmen Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 13 einen Mann fest, der in Rosenthal einen Supermarkt-Mitarbeiter mit einer Waffe bedroht haben soll. Gegen 20:30 Uhr habe der 39-Jährige einen Supermarkt in der Kastanienallee betreten und den Mitarbeiter aufgesucht, mit dem er bereits in den Mittagsstunden eine kurze verbale Auseinandersetzung gehabt habe. Dem Vernehmen nach zog er eine Schreckschusswaffe und richtete diese auf den 33 Jahre alten Angestellten. Daraufhin soll sich ein Zeuge dazwischen gestellt und den Tatverdächtigen aus dem Geschäft gedrängt haben. Alarmierte Einsatzkräfte nahmen den 39-Jährigen fest, fanden bei ihm zwei geladene Schreckschusswaffen, ein Messer, einen kleinen Waffenschein sowie ein Druckverschlusstütchen mit augenscheinlichen Betäubungsmitteln. Bei der anschließenden staatsanwaltschaftlich angeordneten Durchsuchung seiner Wohnung kamen mehrere Cannabispflanzen und weitere Schusswaffen zum Vorschein. Die Kräfte beschlagnahmten alle Funde und das Mobiltelefon des Tatverdächtigen. Der 39-Jährige kam in ein Polizeigewahrsam. Nach Blutentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung wurde er aus diesem entlassen. Er muss sich wegen des Verdachts der Bedrohung mit Waffen, des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und des unerlaubten Anbaus von Cannabispflanzen verantworten. Zudem wurde die zuständige Waffenbehörde über diesen Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Die zuständigen Fachkommissariate der Polizeidirektion 1 (Nord) führen die weiteren Ermittlungen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Berlin. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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