Polizeieinsatz Fürstenfeldbruck, 21.05.2026: Täterfestnahme nach Schockanruf

Wie die Polizei am Morgen berichtet, hat sich ein Fall auf der Starnberg, 21 ereignet. Aktuelle Polizei-News von Donnerstag, dem 21.05.2026 im Überblick.

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Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Löb

Für die Starnberg, 21 hat die Polizei eine aktuelle Meldung veröffentlicht. In dieser heißt es:

05.2026_Am Montag, den 18.05.2026, erbeuteten Betrüger durch einen Schockanruf Münzen und Schmuck von einer Starnberger Seniorin. Zwei Tatverdächtige konnten am frühen Morgen des 19.05.2026 am Grenzübergang Griesen durch die Bundespolizei festgenommen werden. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck führt unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die weiteren Ermittlungen.

Eine 86-Jährige erhielt am Montag einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter eines Universitätsklinikums, der ihr mitteilte, dass ihre Nichte an Krebs erkrankt wäre und zur Heilung ein teures Medikament benötigen würde. Dazu wurde eine hohe Geldsumme gefordert. Nachdem die Rentnerin auch noch mit einer männlichen Person sprach, die sich als Ehemann der Nichte ausgab, kam sie der Forderung nach und packte Münzen und Schmuckstücke in einen Rucksack.

Kurze Zeit später erschien ein angeblicher Klinikumsmitarbeiter vor dem Anwesen der Starnbergerin, um die Wertgegenstände abzuholen. Da die Dame allerdings inzwischen misstrauisch geworden war, wollte sie den Rucksack nicht übergeben.

Der unbekannte Täter riss ihn ihr in der Folge aus den Händen und flüchtete zu Fuß.

Der Beuteschaden wird mit ca. 10 000 Euro beziffert.

Am Dienstag, kurz nach Mitternacht, konnten Beamte der Bundespolizei zwei Tatverdächtige in Griesen, im Landkreis Garmisch-Partenkirchen festnehmen, denen das Betrugsdelikt in Starnberg zuzuordnen war.

Vorausgegangen war eine allgemeine Verkehrskontrolle, bei der eine Tüte mit den entwendeten Wertgegenständen festgestellt wurde. Zudem führte einer der Männer auch eine nicht geringe Menge verschiedener Betäubungsmittel mit sich.

Die 43- und 24 Jahre alten polnischen Staatsbürger wurden gestern auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter am Amtsgericht München II vorgeführt und anschließend in Justizvollzugsanstalten verbracht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Nord. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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