Polizei-News Friedrichshafen/Bodenseekreis, 18.05.26: Bilanz des Polizeipräsidiums Ravensburg zu Kontrollmaßnahmen bei Tuning World Bodensee 2026
Die Polizei informiert über einen aktuellen Verstoß wegen Drogen in Friedrichshafen/Bodenseekreis. Alle bekannten Details zum Fall.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Anlässlich der "Tuning World Bodensee 2026", die von Donnerstag bis Sonntag auf dem Messegelände in Friedrichshafen stattfand, zieht das Polizeipräsidium Ravensburg eine Bilanz zu den durchgeführten Tuning-Kontrollen.Seit vergangenem Mittwoch überprüften Beamte schwerpunktmäßig im Bodenseekreis bei stationären und mobilen Kontrollen insgesamt über 950Fahrzeuge - mit teils deutlichen Ergebnissen.
In 373 Fällen wurden Verstöße gegen die geltenden Vorschriften festgestellt, davon entfielen rund 210 auf unzulässige technische Veränderungen an den Fahrzeugen. Bei einer Vielzahl dieser Fahrzeuge wirkte sich die Manipulation deutlich auf das Lärmverhalten aus. 55 Autos wurden mit dem Verdacht auf erhebliche Verstöße sichergestellt oder beschlagnahmt. Diese wurden bzw. werden nun von einem technischen Gutachter untersucht beziehungsweise, im Verdacht einer illegalen Leistungssteigerung, auf einem Prüfstand überprüft. Darüber hinaus wurde 81 Fahrerinnen und Fahrern die Weiterfahrt untersagt, da deren Fahrzeuge aufgrund technischer Veränderungen nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen entsprachen. In einigen Fällen konnten die Beanstandungen vor Ort behoben werden, sodass eine Weiterfahrt später möglich war. Insgesamt stellten die kontrollierenden Beamten knapp 230 sogenannte Mängelberichte aus. Vier Personen führten ihre Fahrzeuge ohne gültige Fahrerlaubnis, in weiteren sechs Fällen ergab sich der Verdacht auf eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel.
An den vier Einsatztagen waren zahlreiche speziell geschulte Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Fachlich unterstützt wurden sie von Beamtinnen und Beamten anderer Polizeipräsidien aus Baden-Württemberg und aus anderen Bundesländern, beispielsweise aus Bayern, Hessen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen. Auch Einsatzkräfte aus Österreich und der Schweiz waren an den Kontrollstellen mit im Einsatz. Ebenso waren der Zoll und Mitarbeiter des Landratsamtes vor Ort. Kräfte des Technischen Hilfswerks sorgten für die Logistik an den stationären Kontrollstellen.
Die Polizei steht dem Hobby Tuning grundsätzlich offen gegenüber - vorausgesetzt, die gesetzlichen Rahmenbedingungen werden eingehalten. Der überwiegende Teil der Tuning-Szene zeigte sich auch in diesem Jahr verantwortungsbewusst und bewies, dass sich Tuning und Verkehrssicherheit nicht grundsätzlich ausschließen. Leider gab es jedoch erneut einige Ausnahmen, bei denen die Grenzen des Erlaubten deutlich überschritten wurden. Wenn illegale Umbauten negativen Einfluss auf die Verkehrssicherheit nehmen, bleibt der Polizei trotz allem Verständnis für dieses Hobby kein Spielraum - dann werden Verstöße auch weiterhin konsequent zur Anzeige gebracht.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Ravensburg vom 18.05.2026 gegen 15:11 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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