Polizei-News Hannover, 11.05.26: Reisender zeigt im Zug mehrfach den sogenannten "Hitlergruß" und bedroht Mitreisenden

Eine Straftat wurde aktuell von der Polizei in Hannover gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Peter Kneffel

Göttingen. Ein 40-jähriger Mann von der Insel Rügen zeigte am Sonntagabend nach vorangegangenen verbalen Streitigkeiten in einem ICE von München nach Hamburg mehrfach den sogenannten "Hitlergruß" und skandierte dazu "Heil Hitler". Zudem bedrohte er einen weiteren Reisenden mit körperlicher Gewalt. Das Zugpersonal informierte umgehend die Bundespolizei in Göttingen und sprach einen Fahrtausschluss aus.

Nach Halt des Zuges im Bahnhof Göttingen, stellten die Beamten die Identität des wegen verschiedener Delikte vorbestraften Mannes fest und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Verwendens von verfassungswidrigen Kennzeichen und Bedrohung ein. Zudem bekam der Mann einen Platzverweis, dem er nur widerwillig nachkam und sich uneinsichtig zeigte. Beim zögerlichen Entfernen aus dem Bahnhof wiederholte er den verbotenen "Hitlergruß" gleich noch sechs Mal und skandierte dabei erneut "Heil Hitler".

Weitere Ermittlungsverfahren wurden durch die Bundespolizei eingeleitet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Hannover vom 11.05.2026 gegen 10:20 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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