Polizeimeldung Chemnitz, 10.05.2026: Schockanrufe und weitere Meldungen
Die Polizei informiert über mehrere Fälle in PD Chemnitz, Chemnitz-Hilbersdorf und Chemnitz-Morgenleite. Aktuelle Meldungen aus der kreisfreien Stadt, Mittelsachsen und dem Erzgebirgskreis von Sonntag, dem 10.05.2026 im Überblick.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für Chemnitz-Morgenleite, Döbeln, Chemnitz-Hilbersdorf und weitere Orte hat die Polizei gegen 10:48 Uhr mehrere Meldungen für die Regionen Mittelsachsen, Chemnitz und Erzgebirgskreis herausgegeben. In diesen heißt es:
PD Chemnitz: Schockanrufe
Zeit: 08.05.2026, 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort: PD Chemnitz
(1353) Am gestrigen Tage kam es im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz zu einer Vielzahl der sogenannten »Schockanrufe«. In den meisten Fällen wurde mit unterdrückter Telefonnummer angerufen. Bei allen Anrufen wurden die Angerufenen damit konfrontiert, dass ein naher Angehöriger einen Unfall verursacht hätte und ein Mensch zu Tode gekommen sei. Der weitere Gesprächsverlauf variierte dann * je nach Reaktion der Opfer. So wurde in einigen Fällen das Telefonat durch einen angeblichen Polizeibeamten weitergeführt oder in einem Fall sogar ein persönliches Gespräch mit der Staatsanwaltschaft bzw. dem Haftrichter vereinbart. Wenn die Gesprächsführung es zuließ, wurden durch die Betrüger Kautionen im hohen fünfstelligen Bereich gefordert. Zum Glück kam es in keinem der Fälle zu einer Geldübergabe, da die Angerufenen zum einen Rückfragen zu den Angehörigen stellten oder die Betrugsmasche gleich erkannten. In diesen Fällen beendeten die Betrüger die Anrufe relativ schnell.
Um sich zu schützen, rät die Polizei:
Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte und überweisen Sie kein Geld auf unbekannte Konten. Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und legen Sie einfach auf. Kontaktieren Sie Ihren Angehörigen über bekannte Nummern, um den Sachverhalt aufzuklären. Verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei.
OT Hilbersdorf: Zusammenstoß beim Fahrstreifenwechsel
Zeit: 08.05.2026, 15:15 Uhr
Ort: OT Hilbersdorf
(1354) Rund 17.000 Euro Sachschaden sind bei einem Unfall in der Dresdner Straße entstanden. Ein 69-Jähriger mit einem Pkw Jaguar hatte die Dresdner Straße in Fahrtrichtung Thomas-Mann-Platz befahren. An der Kreuzung Dresdner Straße/Frankenberger Straße wechselte ein Pkw Ford (Fahrer: 29) vom linken in den rechten Fahrstreifen und kollidierte mit dem dort fahrenden Jaguar. Verletzt wurde niemand.
OT Morgenleite: Wohnung aufgebrochen
Zeit: 08.05.2026, 12:10 Uhr bis 13:10 Uhr
Ort: OT Morgenleite
(1355) Auf bisher nicht bekannte Art und Weise begaben sich unbekannte Täter in einen Wohnblock in der Max-Türpe-Straße und hebelten die Zugangstür zu einer Wohnung in der sechsten Etage auf. Anschließend drangen der oder die Täter in die Wohnung ein, durchsuchten mehrere Räume samt Inventar und entwendeten Schmuck, Bargeld und persönliche Dokumente. Der Stehlschaden beläuft sich nach vorläufigen Schätzungen auf rund 5.000 Euro. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf etwa 1.000 Euro beziffert.
OT Kapellenberg: Alkoholfahrt mit E-Scooter
Zeit: 08.05.2026, 23:50 Uhr
Ort: OT Kapellenberg
(1356) Am Freitagabend befuhr ein 16-Jähriger mit einem E-Scooter der Marke »Tier« die Zwickauer Straße in Chemnitz. Der Fahrer des Elektrokleinstfahrzeugs wurde an der Kreuzung zur Reichsstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Mann unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein im Polizeirevier durchgeführter Test ergab einen Wert von 0,68 Promille. Der Jugendliche (deutsch) muss sich nun in einem Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Straßenverkehrsgesetz verantworten.
OT Altchemnitz: Illegales Böllern führte zu Gewahrsam
Zeit: 09.05.2026, 02:18 Uhr
Ort: OT Altchemnitz
(1357) Am Samstag kam es in den frühen Morgenstunden zu einer Lärmbelästigung durch das illegale Zünden von Feuerwerkskörpern. Mehrere Anwohner hatten sich bei der Polizei über eine anhaltende Lärmbelästigung beschwert, weil jemand seit Stunden Böller zündet. Als die Polizeibeamten am Ort eintrafen, konnte der Verursacher festgestellt werden. Obwohl die Beamten am Ort waren und ihn von der Straße aus ansprachen, zündete der 25-jährige Deutsche weiter einen Böller nach dem anderen. Eine Gefährdungslage für die Bevölkerung oder die Polizisten bestand aber nicht. Auch die Androhung eines Gewahrsams zum Unterbinden des Böllerwerfens zeigte keine Wirkung beim Betroffenen. Deshalb musste das Gewahrsam in der Folge durchgesetzt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,94 Promille. Da der Betroffene keine Erlaubnis zum Abbrennen der Feuerwerkskörper vorweisen konnte, muss er sich nur wegen einer Ordnungswidrigkeit verantworten. Die verbliebenden Feuerwerkskörper wurden beschlagnahmt. Es kam weder zu Personen- noch zu Sachschäden durch die Feuerwerkskörper. Nachdem er seinen Rausch ausgeschlafen hatte, wurde er wieder aus dem Gewahrsam entlassen.
Frankenberg: Betrug durch falschen Bankmitarbeiter
Zeit: 06.05.2026 bis 08.05.2026
Ort: Frankenberg
(1358) Die 25-jährige Geschädigte wurde durch unbekannte Täter telefonisch kontaktiert. Unter der Legende eines vermeintlichen Bankmitarbeiters gelang es den Tatverdächtigen persönliche Kontodaten zu erlangen. Im Weiteren wurden unberechtigt mehrere Abbuchungen vorgenommen. Der Vermögensschaden summierte sich auf 3.271 Euro.
Döbeln: Pkw zerkratzt
Zeit: 08.05.2026, 16:45 Uhr bis 17:15 Uhr
Ort: Döbeln
(1359) Mit einem unbekannten Gegenstand zerkratzten unbekannte Täter einen in der Albert-Schweitzer-Straße abgestellte Pkw Audi und einen Pkw Kia. Dabei wurden jeweils wellenförmige Kratzer an den beiden Seitentüren der Fahrerseite verursacht. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Annaberg-Buchholz: Berauscht unterwegs
Zeit: 09.05.2026, 01:15 Uhr
Ort: Annaberg-Buchholz
(1360) Ein 20-jähriger Fahrer eines Pkw Opel befuhr den Dörfler Weg, als er durch Polizeibeamte einer Kontrolle unterzogen wurde. Bei der Kontrolle wurde beim Fahrzeugführer Alkoholgeruch festgestellt. Ein Vortest ergab dabei einen Atemalkoholwert von 1,34 Promille. Es folgten die Unterbindung der Weiterfahrt und eine Blutentnahme in einem Krankenhaus. Seinen Führerschein musste der 20-Jährige (deutsch) vorerst abgeben. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Chemnitz. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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