Polizei-News Stuttgart-Möhringen, 04.05.26: Love-Scamming - 69-Jährige fällt auf Internetbetrüger rein

Die Polizei informiert über einen aktuellen Fall von Betrug in Stuttgart-Möhringen. Was ist heute passiert?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / David Young

Eine 69 Jahre alte Frau hat einem unbekannten Internetbetrüger rund 20.000 Euro überwiesen. Die 69-Jährige lernte den Unbekannten vor zirka vier Jahren im Internet kennen. Dabei gaukelte der Betrüger vor, dass er mit der Frau eine Beziehung haben möchte. Im Laufe der letzten sieben Monate bat der Betrüger die gutgläubige Frau dann immer wieder um Übersendung von Geld. Die 69-Jährige übermittelte das Geld in Beträgen zwischen 500 und 2.000 Euro mit sogenannten Guthabenkarten. Erst jetzt kamen der Frau Zweifel und sie erstattete Anzeige bei der Polizei.

Woran erkenne ich den Betrug:

  • Jemand, den Sie kürzlich online kennengelernt haben, täuscht starke Gefühle für Sie vor und bittet um private Gespräche.
  • Die Nachrichten der Betrüger sind oft in schlechtem Deutsch geschrieben und vage.
  • Ihre Online-Profile stimmen nicht mit dem überein, was sie Ihnen sagen.
  • Möglicherweise werden Sie gebeten, intime Bilder oder Videos von sich zu senden.
  • Zuerst gewinnen sie Ihr Vertrauen. Dann fragen sie Sie nach Geld, Geschenken oder Ihren Bank-/Kreditkartendaten.
  • Wenn Sie das Geld nicht überweisen, versuchen sie Sie zu erpressen.
  • Wenn Sie es überweisen, werden sie mehr verlangen.

Präventionstipps der Polizei:

  • Seien Sie vorsichtig, wie viele persönliche Daten Sie in sozialen Netzwerken oder auf Dating-Webseiten teilen.
  • Berücksichtigen Sie immer die Risiken. Betrüger sind auf den renommiertesten Webseiten präsent.
  • Gehen Sie es langsam an und stellen Sie Fragen.
  • Überprüfen Sie Foto und Profil der Person, um zu sehen, ob das Material
  • anderweitig verwendet wurde.
  • Achten Sie auf Rechtschreib- und Grammatikfehler, Unstimmigkeiten in
  • Geschichten und Ausreden, wie "die Kamera funktioniere nicht".
  • Teilen Sie kein kompromittierendes Material, mit dem Sie erpresst werden könnten.
  • Wenn Sie sich persönlich treffen, erzählen Sie Familie und Freunden, wohin Sie gehen.
  • Hüten Sie sich vor Geldanfragen.
  • Senden Sie nie Geld oder geben Sie nie Kreditkarten-/Kontodaten oder Kopien von persönlichen Dokumenten preis.
  • Vermeiden Sie es, Vorauszahlungen zu tätigen.
  • Überweisen Sie kein Geld für Andere: Geldwäsche ist eine Straftat.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Stuttgart vom 04.05.2026 gegen 13:07 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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