Polizei-News Kiel, 30.04.26: Waffenkontrollen in den Waffenverbotszonen

Die Polizei informiert über ein aktuelles Vergehen in Kiel. Was ist heute passiert?

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Raub für das Presseportal Bild: Adobe Stock / Heiko Küverling

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Kiel und Polizeidirektion Kiel

Gestern führten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Kiel und Beamtinnen und Beamte des 2. Polizeireviers der Polizeidirektion Kiel anlassunabhängige Kontrollen im Bereich der durch die Stadt Kiel eingerichteten Waffenverbotszonen durch. Neben zahlreichen Bürgergesprächen stellten die Einsatzkräfte mehrere Verstöße fest.

Gestern in der Zeit von 10-17 Uhr unterzogen die Beamtinnen und Beamten rund 100 Personen einer Kontrolle. Im Bereich im und rund um den Bahnhof kontrollierten die Polizeikräfte einen 51-jährigen und einen 43-jährigen Mann. Beide führten ein sogenanntes Cuttermesser mit. Nach Sicherstellung der Messer leiteten die Beamten entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen ein. Zwei weitere männliche Personen, die sich im Bereich der Waffenverbotszone aufhielten, führten jeweils ein Tierabwehrspray mit. Diese stellten die Kräfte ebenfalls sicher und leiteten Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen die 30- und 36-jährigen Männer ein.Bei einem Mann fanden die Einsatzkräfte einen Teleskopschlagstock auf. Sie stellten den Gegenstand sicher und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Im Rahmen der Schwerpunktkontrollen bemerkten die Einsatzkräfte einen 25-jährigen Syrer, der auf dem Bahnhofsvorplatz mit einem E-Scooter unterwegs war und diesen sehr instabil und in Schlangenlinien führte. Sie stoppten den Mann und stellten Atemalkoholgeruch fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,36 Promille. Ein Arzt entnahm dem 25-Jährigen eine Blutprobe. Die Polizeikräfte leiteten ein Strafverfahren wegen des Führens eines Kraftfahrzeuges unter Alkoholeinfluss ein. Bei Inaugenscheinnahme des Scooters fiel auf, dass keine aktuelle Versicherung für den Scooter vorliegt. Auch hier leiteten die Beamtinnen und Beamten eine entsprechende Strafanzeige ein.

Im Bereich der Waffenverbotszone am Wall sprachen die Einsatzkräfte eine 56-Jährige Frau an und unterzogen diese einer Kontrolle, da sie sich innerhalb der dort eingerichteten Waffenverbotszone aufhielt. Die Frau führte ein Messer mit, welches sichergestellt wurde. Die Frau erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Die Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei führten zudem diverse Bürgergespräche. Dabei zeigte sich, dass die Maßnahmen und Regelungen in den Waffenverbotszonen überwiegend auf Verständnis stoßen.Gegen 17 Uhr wurde die Kontrolle beendet. Die Anzahl und Art der festgestellten Verstöße zeigen die Notwendigkeit weiterer derartiger Kontrollen.

Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeidirektion Kiel vom 30.04.2026 gegen 11:39 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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