Polizei-News Hamburg, 24.04.26: Bundesweite Kontrollaktion Gewässer- und Umweltschutz 2026 - eine Bilanz
Ein Vergehen wurde aktuell von der Polizei in Hamburg gemeldet. Was ist heute passiert?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Zeiten: 13.04.2026 bis 19.04.2026
Orte: Bundesweit (land- und wasserseitig auf den See- und Binnenwasserstraßen sowie in den Häfen)
Im Rahmen der "Bundesweiten Aktionstage Gewässer- und Umweltschutz (BAGU)" fanden bereits zum fünften Mal Kontrollen der Wasserschutzpolizeien nahezu aller Küsten- und Binnenländer statt. Die Einsatzkräfte überprüften die Einhaltung nationaler und internationaler Vorschriften im Bereich der Schifffahrt und stellten dabei zahlreiche Verstöße fest.
Die Federführung für die bundesländerübergreifende Aktion lag auch in diesem Jahr bei der Wasserschutzpolizei Nordrhein-Westfalen. Die Wasserschützerinnen und Wasserschützer führten in ihren Hoheitsgebieten insgesamt knapp 1.000 Kontrollen von See- und Binnenschiffen durch. Weitere Informationen können unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/6261350 eingesehen werden.
Die Beamtinnen und Beamten der Wasserschutzpolizei Hamburg kontrollierten insgesamt 17 Seeschiffe. In zwölf Fällen stellten sie Verstöße gegen das internationale Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe (MARPOL) sowie das Ballastwasserübereinkommen fest.
Hintergrund der Beanstandungen waren unter anderem mangelhafte Ballastwassermanagementpläne sowie fehlerhafte Eintragungen im Ballastwasserkontrollbuch, die eine Nachvollziehbarkeit der Einhaltung der geltenden Vorschriften erschwerten und damit gegen die geltenden Regelungen verstießen.
Im gesamten Kontrollzeitraum leiteten die Einsatzkräfte 21 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und zogen insgesamt Sicherheitsleistungen in Höhe von 23.950 Euro ein.
In einem Fall stellten die Beamtinnen und Beamten der Dienstgruppe Maritimer Umweltschutz der Wasserschutzpolizei Hamburg fest, dass auf einem unter der Flagge der Marshallinseln fahrenden Containerschiff bei der Einleitung von Ballastwasser auf der Außenelbe Reede die technischen Begrenzungen der Ballastwasserbehandlungsanlage nicht beachtet wurden.
Infolgedessen konnte das Ballastwasser nicht gemäß den international geltenden Vorschriften behandelt werden. Die Polizeikräfte leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die verantwortliche Schiffsführung und zogen eine vom zuständigen Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) festgelegte Sicherheitsleistung in Höhe von 20.000 Euro ein.
Ein weiterer Schwerpunkt der BAGU lag auf der Präventionsarbeit: Die Einsatzkräfte informierten das Bordpersonal der Seeschiffe in zahlreichen Gesprächen über die geltenden Bestimmungen zum Meeres- und Umweltschutz und wiesen auf deren Bedeutung hin.
Die diesjährigen Aktionstage unterstreichen einmal mehr die zentrale Rolle der Überwachung und Umsetzung internationaler und nationaler Vorgaben zum Schutz der maritimen Umwelt und der Sicherheit auf den Wasserwegen. Die Wasserschutzpolizei Hamburg setzt in ihrem Zuständigkeitsbereich die Kontrolle zur Einhaltung der Vorschriften konsequent fort und wird auch zukünftig an Schwerpunkteinsätzen dieser Art teilnehmen.
Wen.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Hamburg vom 24.04.2026 gegen 15:25 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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