Polizei-News Gelsenkirchen, 21.04.26: Vier vorläufige Festnahmen nach Ermittlungen gegen falsche Polizeibeamte
Ein Diebstahl wurde aktuell von der Polizei in Gelsenkirchen gemeldet. Was ist bisher bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Ein Ermittlungserfolg gegen falsche Polizeibeamte ist Einsatzkräften der Polizei Gelsenkirchen am Montag, 20. April 2026, gelungen. Gegen 20.50 Uhr am Sonntagabend, 19. April 2026, erhielt die 50 Jahre alte Tochter einer 84-jährigen Gelsenkirchenerin einen Anruf eines Betrügers, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er gaukelte der Gelsenkirchenerin vor, dass in der Nachbarschaft ihrer Wohnadresse in Scholven zwei Personen festgenommen worden seien, die mutmaßlich auch einen Einbruch bei der 84-Jährigen geplant gehabt hätten. Der unbekannte Anrufer fragte die 50-jährige Tochter nach Wertgegenständen aus und bat sie um Kooperation beim Fingieren einer Falle. Da die 50-Jährige im Gesprächsverlauf jedoch misstrauisch wurde, kontaktierte sie die echte Polizei. In Absprache mit den echten Polizeibeamten befolgte die Gelsenkirchenerin am Folgetag die telefonischen Anweisungen der Betrüger, Bargeld an einer Bankfiliale im Stadtteil Buer abzuholen. Nachdem die 50-Jährige das Geld vom Bankkonto abgehoben hatte und zurück zu ihrer Wohnadresse gefahren war, erschien kurz darauf ein 22 Jahre alter Mann, um das Geld abzuholen. Polizeibeamte nahmen den Gelsenkirchener sowie drei mutmaßliche Komplizen, die unweit entfernt in einem Auto warteten, vorläufig fest. Die Ermittlungen gegen den 22-Jährigen sowie zwei Gelsenkirchener im Alter von 22 und 23 Jahren und einen 20-jährigen Hertener dauern an.
Die Polizei Gelsenkirchen appelliert in diesem Zusammenhang: Sprechen Sie mit Ihren Eltern, Großeltern, Nachbarn und Freunden über diese und ähnliche Betrugsmaschen. Sensibilisieren Sie sie dafür, keine persönlichen Daten zu Vermögensverhältnissen oder Sicherheitsvorrichtungen an Haus und Wohnung herauszugeben. Die richtige Polizei fordert Sie niemals dazu auf, Wertgegenstände oder Bargeld zu übergeben und verlangt auch nicht, Bankkarten auszuhändigen. Beenden Sie entsprechende Telefonate umgehend, lassen Sie Fremde nicht in Ihre Wohnung oder Ihr Haus und erstatten Sie umgehend Anzeige bei der echten Polizei unter der Notrufnummer 110.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Gelsenkirchen vom 21.04.2026 gegen 14:17 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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