Polizei-News Essen-Südviertel, 21.04.26: Brand in Mehrfamilienhaus - mehrere Personen durch Rauchgase betroffen
Ein Feuerwehreinsatz wurde aktuell von der Polizei in Essen-Südviertel gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Am gestrigen Nachmittag wurde die Feuerwehr Essen um 14:42 Uhr zu einem Brandereignis in einem Mehrfamilienhaus an der Kronprinzenstraße im Südviertel alarmiert. Laut erster Meldung sollte es in dem fünfgeschossigen Wohngebäude zu einer unklaren Rauchentwicklung gekommen sein. Noch während der Anfahrt gingen weitere Notrufe ein, die eine starke Verrauchung des Treppenraumes bestätigten. Aufgrund dieser Lage wurden umgehend zusätzliche Einsatzkräfte nachalarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter schwarzer Brandrauch aus einer Wohnung im dritten Obergeschoss, der sich bereits in den Treppenraum ausgebreitet hatte.
Unverzüglich ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem handgeführten Strahlrohr zur Brandbekämpfung in die betroffene Wohnung vor. Parallel dazu kontrollierte ein weiterer Atemschutztrupp den Treppenraum auf möglicherweise gefährdete Personen.
Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und anschließend vollständig gelöscht werden. In der Einraumwohnung brannten Einrichtungsgegenstände. Im Anschluss an die Löschmaßnahmen wurde das Gebäude mittels Hochleistungslüfter entraucht.
Mehrere Bewohnerinnen und Bewohner hatten sich bereits vor Eintreffen der Feuerwehr eigenständig ins Freie gerettet. Dabei atmeten mehrere Personen Rauchgas ein. Insgesamt wurden 13 Personen durch den Rettungsdienst gesichtet. Eine Person wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
Die Wohnung ist durch den Brand derzeit unbewohnbar. Die Brandursachenermittlung obliegt der Polizei.
Die Feuerwehr Essen war mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, dem Führungsdienst sowie Kräften des Rettungsdienstes mit insgesamt rund 40 Einsatzkräften für etwa 90 Minuten im Einsatz.
Hinweis der Feuerwehr:
Flüchten Sie niemals durch verrauchte Bereiche. Bereits geringe Rauchmengen können die Sicht erheblich einschränken und die Orientierung erschweren. Dadurch können sich selbst vertraute Fluchtwege, wie beispielsweise über den Treppenraum, deutlich verlängern oder unpassierbar werden. Zudem sind Rauchgase hochgiftig - bereits wenige Atemzüge können zu schweren gesundheitlichen Schäden führen.
Bleiben Sie in Ihrer Wohnung, wenn der Fluchtweg verraucht ist. Schließen Sie die Wohnungstür, dichten Sie diese nach Möglichkeit ab und machen Sie sich am Fenster oder auf dem Balkon bemerkbar.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Feuerwehr Essen vom 21.04.2026 gegen 08:37 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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