Polizeifahndung Flensburg, 16.04.26: Flucht vor Polizeikontrolle endet in Sackgasse - zwei Festnahmen nach Drogenfund

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in Flensburg gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Weißbrod

Am späten Mittwochabend (15.04.2026) kam es im Stadtgebiet Flensburg zu einer Verfolgungsfahrt mit anschließender Festnahme von zwei Personen.

Gegen 22:45 Uhr fiel einer Streife der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Autobahn (GFA) auf der A7 in Höhe Owschlag ein mit spanischen Kennzeichen geführter Audi A4 auf, der mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Norden unterwegs war. Ermittlungen ergaben Hinweise darauf, dass der Fahrzeughalter, ein deutscher Staatsbürger, per Haftbefehl gesucht wurde und zudem Erkenntnisse im Bereich des unerlaubten Betäubungsmittelhandels vorlagen.

Daraufhin wurde gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften eine Kontrolle vorbereitet. Der Audi setzte seine Fahrt mit sehr hoher Geschwindigkeit, teilweise mit circa 200 km/h, fort. Die eingesetzten Kräfte folgten dem Fahrzeug zunächst, um eine geeignete Kontrollsituation herzustellen.

An der Anschlussstelle Flensburg verließ das Fahrzeug die Autobahn und fuhr weiter über die B200 in Richtung Stadtgebiet.

Ein Anhalteversuch im Bereich der Anschlussstelle Jarplund-Weding wurde zunächst befolgt. Unmittelbar vor der geplanten Kontrollörtlichkeit brach der Fahrer den Anhaltevorgang jedoch ab und setzte seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit über die B200 fort. Es kam es zu einer Verfolgungsfahrt, an der mehrere Einsatzfahrzeuge beteiligt waren.

Die Fahrt führte durch das Flensburger Stadtgebiet und endete schließlich in einem Garagenhof im Bereich Valentinerhof, wo das Fahrzeug in einer Sackgasse zum Stehen kam.

Der 22 jährige Fahrer sowie seine ebenfalls 22 jährige Beifahrerin, beide deutsche Staatsangehörige, konnten vor Ort festgenommen werden. Eine weitere männliche Person, die sich auf der Rücksitzbank befand, flüchtete zu Fuß und konnte trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen, unter anderem mit Unterstützung eines Hubschraubers der Bundespolizei, nicht aufgegriffen werden.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurden erhebliche Mengen mutmaßlicher Betäubungsmittel sichergestellt, darunter mehrere hundert Gramm Amphetamin, über 2 Kilogramm Amphetaminpaste sowie Cannabisprodukte in Form von Vapes und weiteren Kleinmengen. Zudem wurden im persönlichen Besitz der Beifahrerin mehrere Flaschen mit einem mutmaßlichen Kodein/Promethazin-Gemisch aufgefunden.

Darüber hinaus stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und eine mutmaßlich gefälschte deutsche Fahrerlaubnis mitführte.

Der Fahrer verblieb zunächst im polizeilichen Gewahrsam und soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Beifahrerin wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Das Fahrzeug wurde sichergestellt und abgeschleppt. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Flensburg geführt.

Während der Verfolgungsfahrt kam es nach derzeitigem Stand zu keiner Gefährdung unbeteiligter Verkehrsteilnehmer.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeidirektion Flensburg vom 16.04.2026 gegen 10:48 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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