Polizeimeldung Berlin Treptow-Köpenick, 06.04.2026: Griff zur Dienstwaffe durch DEIG-Einsatz verhindert

Eine Straftat wurde gegen 14 Uhr von der Berliner Polizei in Treptow-Köpenick gemeldet. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Die Polizei Berlin informiert zu einem aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Berlin informiert zu einem aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Thomas Banneyer

Einsatzkräfte nahmen vorgestern Abend einen Mann in Grünau fest. Gegen 21:20 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei zu einem Imbiss an der Wassersportallee. Dort soll es zuvor zu Streitigkeiten und zu einer Bedrohung gekommen sein. Als die Einsatzkräfte am Ort eintrafen, flüchteten zwei Männer in Richtung Bruno-Taut-Straße. Einen der Männer konnten die Einsatzkräfte stellen. Er attackierte sie mit Faustschlägen und Ellenbogenstößen. Im weiteren Verlauf der Festnahme des 20-Jährigen, er konnte zwischenzeitlich zu Boden gebracht werden, griff dieser nach der Dienstwaffe eines der eingesetzten Polizisten. Nur durch den aufgesetzten Einsatz des DEIG und einfache körperliche Gewalt konnte eine Wegnahme der Waffe verhindert werden. Auf dem Boden liegend leistete der 20-Jährige jedoch weiterhin erheblichen Widerstand und trat dabei gezielt nach den Einsatzkräften. Bei dem 20-Jährigen fanden die Polizistinnen und Polizisten noch ein verbotenes Messer und beschlagnahmten es.Im Zuge der Widerstandsleistung erlitt der 20-Jährige eine Platzwunde. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus, wo auch eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Blutentnahme durchgeführt wurde. Im Anschluss konnte der 20-Jährige seinen Weg fortsetzen. Die Einsatzkräfte erlitten Kopf-, Rumpf- und Beinverletzungen, sodass eine Beamtin und ein Beamter ihren Dienst nicht fortsetzen konnten. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) übernahm die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz, des tätlichen Angriffes auf und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie der Bedrohung.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Berlin. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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