Polizei-News Rosenheim, 01.04.26: Bundespolizei nimmt Migranten am Rosenheimer Bahnhof nach Schleusung auf Lkw-Ladefläche in Gewahrsam

Ein Fall von unerlaubter Einreise und Aufenthalt wurde aktuell von der Polizei in Rosenheim gemeldet. Was ist heute passiert?

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Aktuelle Polizeimeldung: Blaulichtreport Bild: Adobe Stock / Karl-Heinz H

Die Bundespolizei hat am Dienstag (31. März) am Bahnhof Rosenheim eine vierköpfige Migrantengruppe in Gewahrsam genommen. Zwar verfügten die Insassen eines Regionalzuges aus Kufstein über Fahrkarten, jedoch fehlten ihnen die notwendigen Einreisepapiere. Eigenen Angaben zufolge stammen sie aus der Türkei.

Alle vier Migranten wurden vom Rosenheimer Bahnhof zur örtlichen Bundespolizei-Dienststelle gebracht. Dort berichteten die Männer im Alter von 22 bis 33 Jahren, dass sie zuvor mit einem Lastkraftwagen bis nach Österreich geschleust worden waren. Das Zugticket für die Gruppe wurde von einer unbekannten Person gekauft. Nach eigenen Darstellungen mussten sie für die etappenweise organisierte Schleusung je etwa 2.500 Euro zahlen.Bei der Grenzkontrolle konnten die vier Türken weder einen Pass respektive andere Identitätspapiere noch ein Visum vorlegen. Mit Anzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise im Gepäck wurden sie deshalb nach Österreich zurückgewiesen. Die genauen Abläufe und Hintergründe der Schleusung sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion München vom 01.04.2026 gegen 14:07 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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