Polizei-News Pasewalk, 18.03.26: Polizei sucht Zeugen - drei Fälle von Sachbeschädigung durch Graffiti mit verfassungswidrigem Inhalt in Pasewalk
Ein Fall von Sachbeschädigung wurde aktuell von der Polizei in Pasewalk gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Im Zeitraum vom 13.03.2026 bis 16.03.2026 kam es zu drei Fällen von Sachbeschädigung durch Graffiti mit verfassungswidrigem Inhalt durch bislang unbekannte Tatverdächtige in Pasewalk.
Am Morgen des 14.03.2026 wurde der Polizei der erste Fall einer Sachbeschädigung durch Graffiti an einer Mauer des Mahnmals "Friedenspark" bekannt gemacht. Hierbei handelt es sich um mehrere mit roter Farbe aufgesprühte, verfassungsfeindliche Kennzeichen und Aussagen. In seiner gesamten Ausdehnung umfasst das Graffiti in etwa eine Größe von 140 x 800 cm. Die verfassungsfeindlichen Bestandteile des Graffiti wurden nach erfolgter Anzeigenaufnahme unkenntlich gemacht. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 100 Euro.
Am Abend des 14.03.2026 wurde der Polizei ein weiterer Fall von Sachbeschädigung durch Graffiti gemeldet. Dabei wurde auf einem großen Werbeplakat ein ebenfalls aufgesprühtes verfassungsfeindliches Symbol von der Lindenstraße aus einsehbar und ca. 70cm x 60cm groß festgestellt. Nach erfolgter Anzeigenaufnahme wurde auch dieses Graffiti unkenntlich gemacht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 30 Euro.
Am 16.03.2026 wurde der dritte Fall von Sachbeschädigung durch Graffiti gemeldet. Hierbei handelt es sich um eine Turmfigur aus Metall, welche sich an der Stettiner Straße auf einer Grünfläche befindet. Auf die Figur wurde ebenfalls ein verfassungsfeindliches Symbol in der Größe von 30x30 cm in roter Farbe gesprüht. Der Tatzeitraum liegt zwischen dem 13.03.2026 um 00:00 Uhr und dem 16.03.2026 um 12:00 Uhr. An der Metallfigur entstand ein Sachschaden von ca. 50 Euro.
In allen drei Fällen wird wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen (§86a StGB) sowie Sachbeschädigung durch Graffiti durch die Staatsschutzdienststelle der Kriminalpolizeiinspektion Anklam ermittelt. Ein Zusammenhang der oben geschilderten Fälle wird derzeit geprüft.
Wer Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zum Täter geben kann, wird gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Pasewalk unter der Telefonnummer 03973 220 0, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Neubrandenburg vom 18.03.2026 gegen 08:52 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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