Polizei-News Rosenheim, 17.03.2026: Sicherheitsbericht Oberbayern Süd: Rückgang der Gesamt- und Gewaltkriminalität
Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd meldet am Morgen: Ein Fall hat sich in Südliches Oberbayern ereignet. Das ist heute am Dienstag, dem 17.03.2026 passiert.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für Südliches Oberbayern hat die Polizei eine aktuelle Meldung herausgegeben. In dieser heißt es:
Polizeipräsident Frank Hellwig und Polizeivizepräsident Michael Siefener veröffentlichten am heutigen Dienstag, 17. März 2026, den Sicherheitsbericht 2025 für das südliche Oberbayern.
Polizeipräsident Frank Hellwig: „Die Sicherheitslage im südlichen Oberbayern war auch im Jahr 2025 sehr gut. Erfreulicherweise verzeichneten wir im vergangenen Jahr einen Rückgang bei den erfassten Gesamtstraftaten. Damit gehören wir zu den sichersten Regionen Deutschlands. Die Kriminalitätsbelastung lag im vergangenen Jahr erneut unter dem bereits sehr guten bayernweiten Durchschnittswert. Gleichzeitig ist es uns gelungen, die ohnehin schon ausgezeichnete Aufklärungsquote weiterhin über dem bayerischen Durchschnitt zu halten. Neben der unmittelbaren Kriminalitätsbekämpfung - bei zahlreichen Einsatzlagen von der Zugspitze über den Chiemsee bis zum Watzmann - waren wir auch bei einer Vielzahl von Veranstaltungen und Versammlungen gefordert. Ich danke unseren Kolleginnen und Kollegen von Herzen für ihren herausragenden Einsatz und ihr großes Engagement! Es ist uns ein besonderes Anliegen, in diesen bewegten Zeiten der Anker und eine verlässliche Stütze zu sein, auf die die Bürgerinnen und Bürger vertrauen können“
Polizeivizepräsident Michael Siefener: „Insbesondere die sogenannten Schockanrufe haben unsere Einsatzkräfte stark gefordert. Über organisierte Callcenter-Banden werden vornehmlich ältere Menschen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen systematisch am Telefon unter Druck gesetzt und dazu gebracht, Kriminellen hohe Bargeldbeträge und Wertgegenstände auszuhändigen. Diese perfide und verabscheuungswürdige Vorgehensweise hat in unserem Zuständigkeitsbereich im vergangenen Jahr zu einem Gesamtschaden von mehr als fünf Millionen Euro geführt; fast eine Verdoppelung im Vergleich zu 2024. Durch skrupellose Täter können ganze Existenzen bedroht werden. Wir haben unsere Fahndungs- und Ermittlungskonzepte intensiviert und konnten so wiederholt Abholer und Hintermänner ermitteln und aus dem Verkehr ziehen. Trotzdem bleibt die Welle der Schockanrufe leider ungebrochen, da die Täterinnen und Täter äußerst professionell vorgehen und weiterhin viele Menschen auf diese Masche hereinfallen. Umso wichtiger ist unsere Präventions- und Aufklärungsarbeit nicht nur in der Allgemeinbevölkerung, sondern gezielt auch beispielsweise bei Banken. Unser eindringlicher Appell: Seien Sie bei Anrufen, Kurznachrichten, Whats-App-Nachrichten oder Emails mit denen Sie zur Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen aufgefordert werden, stets äußerst skeptisch. Und ganz wichtig: Informieren Sie bitte möglichst schnell die Polizei, wenn Täter mit Ihnen Übergaben ausmachen wollen, am besten über die „110“! Je schneller wir die Fahndung aufnehmen können, desto größer die Chancen auf Festnahmen. Sensibilisieren Sie bitte auch Ihre Angehörigen!“
Die nachfolgende Übersicht verdeutlicht die wesentlichsten Entwicklungen. Ausführliche Informationen zu allen Phänomenbereichen und Deliktsfeldern sowie zu den Organisationseinheiten können dem Sicherheitsbericht 2025 des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd entnommen werden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Süd. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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