Polizeieinsatz Dessau-Roßlau, 12.03.2026: Account gehackt und weitere Meldungen

Das Polizeirevier Dessau-Roßlau berichtet am Nachmittag über mehrere Vergehen. Alle aktuellen Fälle von Donnerstag, dem 12.03.2026 im Überblick.

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Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert

Für den Landkreis Dessau-Roßlau hat die Polizei mehrere aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:

Account gehackt

Eine Strafanzeige wegen Betrug erstattete ein 63-jähriger Geschädigter im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Er hatte am 08. März 2026 auf einer Verkaufsplattform im Internet eine Rangierhilfe für einen Wohnwagen gekauft und das Geld in Höhe von 700 Euro zuzüglich Versandkosten auf das angegebene Konto überwiesen. Als er am 09. März 2026 den im Inserat genannten Verkäufer kontaktierte, gab dieser an, dass unbekannte Täter seinen Account gehackt und in seinem Namen Waren verkauft haben, die nicht existent sind. Dies habe er dem Betreiber der Verkaufsplattform bereits am 06. März 2026 mitgeteilt, ohne dass das Konto daraufhin gesperrt wurde. Da der Geschädigte ohne vorherige Kontaktaufnahme den Verkaufspreis zahlte, ging das Geld unmittelbar auf das Konto der unbekannten Täter.

Betrug

Nachdem ein 78-Jähriger die Dienste eines Baumpflegeunternehmens in Anspruch genommen hatte, bekam er am 10. März 2026 eine E-Mail mit einer Rechnung über knapp 1.500 Euro. Nachdem er den Geldbetrag am nächsten Tag überwiesen hatte, erhielt er eine weitere E-Mail mit der Aufforderung, die Überweisung zu bestätigen und eine Kopie davon zu übersenden. Dies kam dem Geschädigten eigenartig vor und er nahm Kontakt zu dem Unternehmen auf. Das Unternehmen gab an, dass ihrerseits keine E-Mails an den Geschädigten versandt wurden. Dieser geht nun davon aus, dass unbekannte Täter seine Daten ausspähten und falsche Daten in die Rechnung eingaben und erstattete aus diesem Grund Strafanzeige wegen Betrug im Polizeirevier Dessau-Roßlau.

Nichtautorisierte Abbuchung

Eine nicht von ihm autorisierte Abbuchung stellte ein 24-Jähriger bei der Kontrolle seiner Kontoauszüge fest. Dies zeigte er schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Am 06. März 2026 hatte ein Unternehmen, zu dem der Geschädigte keinerlei geschäftliche Beziehungen pflegt, mehrere Abbuchungen in einer Gesamthöhe von etwas mehr als 80 Euro vorgenommen. Der Geschädigte gab an, dass er umgehend Kontakt zu seiner Bank aufgenommen hat, um die Buchungen zu überprüfen und gegebenenfalls eine Rückbuchung zu veranlassen.

Mahnschreiben

Einen Brief mit einem Mahnschreiben eines Floristikunternehmens erhielt ein 60-Jähriger am 10. März 2026. In dem Schreiben wird die Zahlung in Höhe von etwas mehr als 50 Euro für eine Blumenlieferung gefordert, die der Geschädigte veranlasst haben soll. Da die Bestellung jedoch nicht vom Geschädigten ausgelöst wurde, geht er von einem Betrug aus und zeigte diesen schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Möglicherweise haben unbekannte Täter die Ware bestellt und die Personalien des Geschädigten als Rechnungsanschrift hinterlegt.

Diebstahl eines E-Scooter

Strafanzeige wegen Diebstahl erstattete ein 28-jähriger Geschädigter bei der Polizei in Dessau-Roßlau. Nach seinen Angaben hatte er das Fahrzeug am 11. März 2026 gegen 17:00 Uhr vor dem Eingang eines Einkaufcenters in der Kavalierstraße abgestellt und an einem dort befindlichen Fahrradständer angeschlossen. Als er gegen 18:45 Uhr zum Abstellort zurückkehrte, musste er feststellen, dass unbekannte Täter den E-Scooter entwendet hatten. Der entstandene Schaden wurde mit etwa 200 Euro beziffert.

Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz

Während ihrer Streifentätigkeit stellten Polizeibeamte des Polizeireviers Dessau-Roßlau am 11. März 2026 gegen 23:30 Uhr eine männliche Person fest, die mit einem E-Scooter die Franzstraße in Richtung Kavalierstraße befuhr. Als dieser auf Höhe Gliwicer Straße die Fahrbahn trotz roter Lichtzeichenanlage überquerte, entschlossen sich die Polizeibeamten, eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Dabei stellten sie fest, dass an dem Fahrzeug ein blaues abgelaufenes Versicherungskennzeichen angebracht war. Einen Nachweis über eine tatsächliche Haftpflichtversicherung konnte der 22-jährige Fahrzeugführer nicht vorweisen. Der Rotlichtverstoß wurde als Ordnungswidrigkeit und der Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz mit einer Strafanzeige geahndet.

Kollision beim Rangieren

In der Johannisstraße kollidierte am 11. März 2026 gegen 09:15 Uhr ein 20-jähriger Fahrer eines Ford Kleintransporters beim rückwärtigen Rangieren mit einem hinter dem Fahrzeug befindlichen PKW Kia eines 74-Jährigen. An beiden Fahrzeugen entstand dabei Sachschaden, dessen Höhe auf etwa 2.000 Euro geschätzt wurde.

Spiegel beschädigt

Am 11. März 2026 gegen 13:30 Uhr beabsichtigte ein 47-jähriger Fahrer eines LKW Mercedes auf der Roßlauer Südstraße rechts an einem PKW Skoda eines 35-Jährigen vorbeizufahren, der nach links in die Karl-Liebknecht-Straße einbiegen wollte und aufgrund Gegenverkehr warten musste. Dabei kollidierte der LKW mit dem Spiegel des PKW, der dabei beschädigt wurde. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro.

Auffahrunfall

Ein 29-jähriger Fahrer eines PKW Audi befuhr am 11. März 2026 gegen 16:15 Uhr die Franzstraße in Richtung Kavalierstraße und musste verkehrsbedingt kurz vor der Kreuzung Gliwicer Straße bremsen. Dies bemerkte ein dahinterfahrender 20-jähriger Opelfahrer zu spät und es kam zur Kollision. Bei dem Unfall wurden beide Fahrzeuge beschädigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 9.000 Euro.

Von der Straße abgekommen

Zu einem Unfall mit Sachschaden kam es am 11. März 2026 gegen 16:15 Uhr in der Helmut Kohl-Straße. Eine 42-jährige Fahrerin eines PKW Volkswagen fuhr aus Richtung Zentrum kommend in Richtung Ludwigshafener Straße und beabsichtigte, nach links auf das Gelände einer Tankstelle zu fahren. Dabei schätzte sie ihre Geschwindigkeit falsch ein, kam von der Fahrbahn ab und beschädigte beim Einfahren ein dort befindliches Verkehrszeichen. Es entstand dabei Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 an dem PKW und 500 Euro an dem Verkehrszeichen.

Kollision mit einer Parkplatzsperre

In der Mariannenstraße fuhr am 11. März 2026 gegen 16:50 Uhr ein 30-jähriger Lieferant mit seinem Mercedes Transporter gegen eine Parkplatzsperre. Sowohl die Sperre als auch das Fahrzeug wurden dabei beschädigt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.200 Euro.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeirevier Dessau-Roßlau. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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