Polizei-News Dessau-Roßlau, 05.03.2026: Urkundenfälschung und weitere Meldungen

Das Polizeirevier Dessau-Roßlau sucht in Dessau-Roßlau nach Zeugen für einen aktuellen Fall. Haben Sie etwas gesehen?

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Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Swen Pförtner

Für den Landkreis Dessau-Roßlau hat die Polizei mehrere aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:

Urkundenfälschung

Während ihrer Streifentätigkeit stellten Polizeibeamte des Zentralen Einsatzdienstes der Polizeiinspektion Dessau-Roßlau am 04. März 2026 gegen 12:15 Uhr ein Moped fest. Dieses war auf dem Fußweg der Peterholzstraße abgestellt. Eine erste Kontrolle des am Fahrzeug angebrachten augenscheinlich schwarzen Versicherungskennzeichens ergab, dass dieses aktuell nicht vergeben ist. Bei der weiteren Überprüfung stellten die Polizeibeamten fest, dass es sich um ein grünes Versicherungskennzeichen handelt, welches mittels schwarzer Farbe übermalt wurde. Zudem waren die letzten zwei Ziffern des Ausstellungsjahres nicht mehr erkennbar. Da zum Zeitpunkt der Feststellung keine Personen vor Ort waren, stellten die Polizeibeamten das Fahrzeug sicher und fertigten eine entsprechende Strafanzeige wegen Urkundenfälschung.

Geldbörse entwendet

Den Diebstahl ihrer Geldbörse zeigte eine 67-jährige Geschädigte im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Nach ihren Angaben hielt sie sich am 04. März 2026 zwischen 13:00 Uhr und 13:30 Uhr in einem Einkaufsmarkt in der Zunftstraße auf. Während ihres Einkaufes ließ sie ihre Handtasche für kurze Zeit unbeaufsichtigt an ihrem Einkaufswagen hängen. Sie geht davon aus, dass die unbekannten Täter diese Gelegenheit nutzten und die Geldbörse aus der Tasche entwendeten. In der Geldbörse befanden sich neben persönlichen Dokumenten auch Bargeld im oberen zweistelligen Bereich sowie eine Geldkarte, dessen Sperrung umgehend durch die Geschädigte veranlasst wurde.

Schockanrufe

Zwei sogenannte Schockanrufe wurden der Polizei in Dessau-Roßlau am 04. März 2026 mitgeteilt.

Telefonisch teilte eine 72-Jährige der Polizei in Dessau-Roßlau mit, dass sie am frühen Nachmittag einen Anruf mit unterdrückter Telefonnummer entgegennahm. Der Anrufer gab an, dass der Sohn einen Unfall verursacht habe, bei der eine Frau gestorben und ein Kind schwer verletzt wurde. Gegen Zahlung einer Kaution im mittleren fünfstelligen Bereich könne der Sohn freigelassen werden. Weiterhin nannte der Anrufer ihre Adresse. Zudem war im Hintergrund eine weinende weibliche Person zu hören. Obwohl die Geschädigte zunächst geschockt war, tat sie genau das Richtige und kontaktierte ihren Sohn. Als sie erfuhr, dass es ihm gut gehe und es keinen Unfall gab, beendete sie das Gespräch und informierte die Polizei.

In den Abendstunden nahm eine 65-jährige Geschädigte einen Anruf entgegen, bei dem die Telefonnummer unterdrückt war. Der Anrufer gab sich als Polizist aus und erklärte, dass die Kinder der Geschädigten in einen Unfall verwickelt seien. Daraufhin fragte die Geschädigte den Anrufer direkt, ob er Geld fordere und beendete daraufhin das Telefonat. Im Anschluss vergewisserte sie sich bei ihren Kindern, ob es ihnen gut gehe, was diese ihr gegenüber bestätigen konnten.

In beiden Fällen konnte durch das richtige und besonnene Handeln der Geschädigten ein Vermögensschaden vermieden werden.

Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz

Im Rahmen ihrer Streife kontrollierten Polizeibeamte am 04. März 2026 gegen 21:00 Uhr eine männliche Person, die mit einem E-Roller die Franzstraße befuhr. Bei der Überprüfung der Fahrzeugidentifikationsnummer stellten sie fest, dass das Fahrzeug nicht zugelassen ist und somit keine Haftpflichtversicherung besteht. Zudem reagierte ein bei dem 39-jährigen Fahrzeugführer durchgeführter Betäubungsmittelschnelltest positiv, so dass eine beweissichere Blutprobenentnahme notwendig wurde. Diese führte ein Arzt im Polizeirevier Dessau-Roßlau durch. Dem Beschuldigten untersagten die Polizeibeamten im Anschluss die Weiterfahrt und fertigten die entsprechenden Anzeigen.

Hauswand touchiert

Der 45-jährige Fahrer eines Linienbusses befuhr am 04. März 2026 gegen 05:30 Uhr die Straße Hauerwinkel. Als er beabsichtigte, nach links in die Straße Grauer Steinhau einzubiegen, touchierte er mit dem rechten Außenspiegel die Hauswand. Am Bus entstand Sachschaden in Höhe von etwa 200 Euro, die Hauswand blieb unbeschädigt.

Unfall beim Spurwechsel

Am 04. März 2026 gegen 07:15 Uhr befuhr ein 70-jähriger Fahrer eines PKW Kia die Roßlauer Allee in Richtung Antoinettenstraße. Als er kurz vor der Einmündung von der linken auf die rechte Rechtsabbiegerspur wechseln wollte, kam es zur Kollision mit einem dort zu diesem Zeitpunkt fahrenden PKW Mercedes-Benz einer 49-Jährigen. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, dessen Höhe auf etwa 8.500 Euro geschätzt wurde.

Wildunfall

Ein 48-jähriger Fahrer eines PKW Opel befuhr am 04. März 2026 gegen 07:30 Uhr die Prof.-Möhlmann-Straße in Richtung B 184. Als plötzlich ein Wildtier, vermutlich ein Hase, die Straße von rechts nach links querte, konnte er eine Kollision nicht vermeiden. Am PKW entstand dabei Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Das Wildtier ließ sich vor Ort nicht auffinden.

Parkplatzunfall

Auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Ernst-Zindel-Straße kam es am 04. März 2026 gegen 15:45 Uhr zu einem Unfall zwischen zwei Fahrzeugen. Ein 20-jähriger Fahrer eines PKW Smart beabsichtigte, aus einer Parklücke auszuparken. Zur gleichen Zeit beabsichtige ein 53-jähriger Fahrer eines PKW Mazda einzuparken. Dabei kam es zur Kollision. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von jeweils etwa 1.000 Euro.

Zeugenaufruf

Am 03. März 2026 zwischen 07:30 Uhr und 12:45 Uhr kam es auf dem öffentlichen Parkplatz „P2“ Am Pharmapark zu einem Verkehrsunfall. Augenscheinlich kollidierte in diesem Zeitraum ein bisher unbekannter Fahrer mit seinem Fahrzeug beim rückwärts Ausparken mit einem dahinterstehenden PKW Volkswagen einer 54-Jährigen, sowie einem weiteren dort parkendem Volkswagen einer 39-jährigen Fahrerin. Durch die Wucht des Aufpralls wurden diese Fahrzeuge gegen einen weiteren Volkswagen eines 56-Jährigen sowie einen PKW Seat einer 39-jährigen Fahrzeugführerin geschoben, welche ebenfalls auf dem Parkplatz abgestellt waren. Dabei entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 21.000 Euro. Wie hoch der Schaden an dem Fahrzeug des Unfallverursachers ist, der nach dem Unfall den Unfallort unerlaubt verließ, ist nicht bekannt.

Die Polizei fragt

Wer kann Angaben zum Unfallhergang, dem verursachenden Fahrzeug oder dem unbekannten Fahrzeugführer machen? Hinweise nimmt das Polizeirevier Dessau-Roßlau unter der Tel. 0340/2503-0 oder unter der E-Mail Adresse levd.prev-de(at)polizei.sachsen-anhalt.de entgegen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeirevier Dessau-Roßlau. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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