Polizei-News Ludwigshafen, 13.02.26: Mehrere Betrugsversuche im Stadtgebiet - Polizei warnt vor aktuellen Betrugsmaschen
Ein Fall von Betrug wurde aktuell von der Polizei in Ludwigshafen gemeldet. Was ist heute passiert?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Im Verlauf der vergangenen Tage kam es im Stadtgebiet zu mehreren Betrugsversuchen, bei denen unbekannte Täter versuchten, insbesondere ältere Menschen oder Personen in vermeintlichen Vertragssituationen zu täuschen. Die Polizei warnt eindringlich vor den aktuell vermehrt auftretenden Betrugsmaschen.
Am 12. Februar 2026 erhielt eine 46 jährige Frau einen Anruf eines unbekannten Mannes, der vorgab, sie habe an einem Gewinnspiel teilgenommen. Da sie dieses angeblich nicht rechtzeitig gekündigt habe, sei nun ein kostenpflichtiges Jahresabo über 90 Euro pro Monat entstanden. Der Anrufer kannte den vollständigen Namen, die Anschrift und die E Mail Adresse der Frau, sodass sie zunächst von der Seriosität des Anrufs ausging.
Im weiteren Verlauf willigte sie in eine Bandaufnahme ein, in der sie ihre persönlichen Daten erneut nennen sollte. Als sie jedoch die Herausgabe ihrer IBAN verweigerte, reagierte der Anrufer ungehalten und beendete schließlich das Gespräch. Die Frau hatte zu keinem Zeitpunkt an einem Gewinnspiel teilgenommen und erkannte erst im Nachhinein den Betrugsversuch.
Ein 66 jähriger Mann wurde über eine Online Werbeanzeige auf eine vermeintliche Möglichkeit aufmerksam, Geld in Kryptowährungen zu investieren. Er registrierte sich auf der beworbenen Website mit seiner Telefonnummer. Bereits einen Tag später kontaktierte ihn eine unbekannte Person über WhatsApp.Der Mann wurde aufgefordert, sich in der App "Bitvavo" zu registrieren - was er tat, ohne dort Geld zu überweisen. In den folgenden Chatverläufen und Telefonaten drängten die Täter ihn jedoch dazu, Geldbeträge an verschiedene IBAN Konten zu überweisen. Insgesamt tätigte der Geschädigte neun Überweisungen in Höhe von über 10.000 Euro.
Bereits am 09.02.2026 wurde eine 76 jährige Frau von einem unbekannten Mann angerufen, der sich als Polizeibeamter ausgab. Unter dem Vorwand, mögliche Wertgegenstände der Seniorin vor Einbrüchen schützen zu wollen, versuchte er, Informationen zu erlangen. Die Frau durchschaute den Betrugsversuch sofort und beendete das Gespräch. Ein Schaden entstand nicht.
Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am Telefon zu schützen: - Legen Sie den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich. - Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an. - Übergeben Sie nie Geld oder Wertsachen an Unbekannte! - Die Polizei wird Sie niemals dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben. - Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon mit den Worten "Rate mal, wer hier spricht!" oder ähnlichen Formulierungen meldet, ohne sich selbst namentlich vorzustellen. - Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste! Geben Sie
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 13.02.2026 gegen 08:12 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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