Polizei-News Ense-Niederense, 09.02.26: Betrug durch falsche Bankmitarbeiter - Polizei warnt vor Phishing und Telefonbetrug
Die Polizei informiert über einen aktuellen Vorfall von Cyberkriminalität in Ense-Niederense. Was ist zur Zeit bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Am Freitag, den 07.02.2026, erstattete ein Geschädigter aus Ense-Niederense bei der Polizeiwache in Werl wegen eines Betrugs Anzeige.
Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt der Geschädigte am Morgen des 06.02.2026 eine vermeintliche E-Mail seiner Hausbank. In dieser wurde er über angebliche Änderungen im sogenannten SecureGo- bzw. TAN-Verfahren informiert. Über einen in der E-Mail enthaltenen Link wurde der Geschädigte auf eine betrügerische Internetseite weitergeleitet, auf der er persönliche Daten eingab und sich anschließend per TAN-Verfahren verifizierte.
Im weiteren Verlauf erhielt der Geschädigte am selben Tag einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter der Bank. Dieser teilte mit, dass mehrere hohe Abbuchungen vom Konto des Geschädigten offen seien. Um diese angeblich zu stoppen, sollte der Geschädigte die Buchungen per TAN freigeben. In dem Glauben, einen finanziellen Schaden abzuwenden, folgte der Geschädigte den Anweisungen.
Kurz nach Beendigung des Telefonats stellte sich heraus, dass mehrere hohe Geldbeträge vom Konto abgebucht worden waren. Der Geschädigte ließ seinen Onlinebanking-Zugang umgehend sperren. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Betrugs eingeleitet.
Hinweise
Klicken Sie keine Links in E-Mails oder SMS an, die angeblich von Banken stammen.
Geben Sie niemals persönliche Daten oder TANs per E-Mail, Telefon oder auf verlinkten Internetseiten weiter.
Bankmitarbeiter fordern niemals telefonisch zur Freigabe von Überweisungen oder Abbuchungen per TAN auf.
Beenden Sie bei verdächtigen Anrufen sofort das Gespräch und kontaktieren Sie Ihre Bank über die Ihnen bekannte Rufnummer.
Lassen Sie im Zweifel Ihr Konto sofort sperren und informieren Sie umgehend die Polizei.
Sollten Sie ebenfalls verdächtige E-Mails oder Anrufe erhalten haben, wenden Sie sich bitte an Ihre örtliche Polizeidienststelle.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Soest vom 09.02.2026 gegen 09:33 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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