Polizeimeldung Garmisch-Partenkirchen, 29.01.2026: Diverse Betäubungsmittel bei Durchsuchung im Raum Peiting und Schongau sichergestellt
Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Morgen berichtet, hat sich ein Fall in Peiting/Schongau ereignet. Aktuelle Polizei-News von Donnerstag, dem 29.01.2026 im Überblick.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für Peiting/Schongau hat die Polizei eine aktuelle Meldung herausgegeben. In dieser heißt es:
WEILHEIM-SCHONGAU. Am Dienstag, den 27. Januar 2026, durchsuchten Ermittler der Kriminalpolizei insgesamt fünf Wohnanwesen in Peiting und Schongau. Dabei konnten mehrere Betäubungsmittel und verbotene Messer aufgefunden und sichergestellt werden. Mehrere Tatverdächtige wurden festgenommen.
Bereits vor dem 27. Januar 2026 führte das Rauschgiftkommissariat 4 der Kriminalpolizei Weilheim umfangreiche Ermittlungen, unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Rauschgift. Auf Grundlage der vorliegenden Erkenntnisse beantragte die sachleitende Staatsanwaltschaft München II mehrere Durchsuchungsbeschlüsse, die vom zuständigen Amtsgericht erlassen wurden.
Am gestrigen Dienstag, den 27. Januar 2026, wurden durch die Beamten im Raum Peiting und Schongau fünf Objekte zeitgleich durchsucht. Unterstützt wurde die sachbearbeitende Dienststelle durch das Rauschgifteinsatzkommando des Landeskriminalamts, Kräfte der Zentralen Einsatzdienste (ZED) Murnau, unter anderem mit drei Hundeführern, sowie einer Streife der Polizeiinspektion Schongau und der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen. Zudem war die sachleitende Staatsanwaltschaft München II mit einer Gruppenleiterin vor Ort.
Die kriminalpolizeilichen Maßnahmen richteten sich gegen sieben deutsche Tatverdächtige im Alter zwischen 18 bis 40 Jahren.
Im Zuge der Durchsuchungen konnten bei den Tatverdächtigen diverse Betäubungsmittel, unter anderem Haschisch, Marihuana und Kokain in nicht geringer Menge sowie Amphetamin aufgefunden und sichergestellt werden. Außerdem wurden diverse Rauschgiftutensilien, mehrere Hasch-Lollies und verbotene Messer aufgefunden.
Gegen zwei männliche Beschuldigte (29 und 34 Jahre) wurden bereits im Vorfeld durch die zuständige Staatsanwaltschaft Haftbefehle beantragt. Die beiden wurden im Anschluss an die Durchsuchungen verhaftet und im Laufe des 29. Januar 2026 dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht München zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Gegen den 29-Jährigen wurde Untersuchungshaftbefehl erlassen und er wurde umgehend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Gegen den 34-jährigen Festgenommen lag bereits ein Vollstreckungshaftbefehl in anderer Sache vor. Dieser wurde vollzogen und der Beschuldigte wurde ebenfalls in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.
Eine männliche Person wurde vorläufig festgenommen, konnte jedoch am Abend des 27. Januar, nach der Durchführung diverser polizeilicher Maßnahmen, wieder entlassen werden. Die vier weiteren Tatverdächtigen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft München II und der Kriminalpolizei Weilheim dauern an.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Süd. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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