Polizei-News Ludwigshafen, 27.01.26: Telefonbetrug - Seniorin übergibt Bankkarte an falschen Polizeibeamten
Ein Fall von Betrug wurde aktuell von der Polizei in Ludwigshafen gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Am Montag (26.01.2026) gegen 14:30 Uhr erhielt eine Frau aus Ludwigshafen auf ihrem Festnetzanschluss einen Anruf eines unbekannten Mannes, der sich als Mitarbeiter der Sicherheitsaufsicht der Stadtsparkasse ausgab.Der Täter behauptete, es seien 4.000 Euro durch "Amazon" unberechtigt von ihrem Konto abgebucht worden. Um das Konto angeblich sperren zu können, verlangte er die PIN der Bankkarte. Erst nach einem rund 50 minütigen Gespräch ließ sich die Geschädigte überreden, ihre PIN preiszugeben.Der Anrufer kündigte anschließend an, ein Mitarbeiter der "Kriminaltechnik der Polizei" werde die Bankkarte persönlich abholen. Gegen 15:10 Uhr erschien ein zweiter Täter an der Wohnungstür der Geschädigten im Bereich der Maudacher Straße (nahe Tiroler Straße/ Hochfeldstraße). Während Anrufer weiterhin über das Festnetztelefon mit der Frau sprach, übergab sie ihre Bankkarte an den Abholer, der sich danach in unbekannte Richtung entfernte.Die Täter hoben im Anschluss zweimal Geld an einem Geldautomaten der Sparkasse Gartenstadt ab sowie tätigten vier Überweisungen auf ein deutsches Konto.
Die Geschädigte beschrieb den ersten Täter, der sie telefonisch kontaktierte, als etwa 40 jährigen Mann, der akzentfrei Hochdeutsch sprach. Der zweite Täter, der später an ihrer Wohnungstür erschien und die Bankkarte entgegennahm, wurde als schlanker Mann im Alter von Ende 30 bis Anfang 40 beschrieben. Er ist etwa 1,80 m groß, hat kurze dunkle Haare, einen 5 Tage Bart und trug dunkle Kleidung, bestehend aus einer langen Hose, einer Softshelljacke ohne Aufschrift sowie einem Hoodie darunter. Seine Sprache wies einen unbekannten Akzent auf.Wer kann Hinweise zu der Übergabe geben und hat die diese beobachtet?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621 963- 23312 oder per E-Mail KDLudwigshafen. KI3. K31@polizei.rlp.de entgegen.
Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am Telefon zu schützen:
- Legen Sie den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich.
- Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an.
- Übergeben Sie nie Geld oder Wertsachen an Unbekannte!
- Die Polizei wird Sie niemals dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.
- Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon mit den Worten "Rate mal, wer hier spricht!" oder ähnlichen Formulierungen meldet, ohne sich selbst namentlich vorzustellen.
- Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste! Geben Sie
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 27.01.2026 gegen 10:55 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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