Polizei-News Mansfeld-Südharz, 15.01.2026: Falsche Kennzeichen und weitere Meldungen

Das Polizeirevier Mansfeld-Südharz informiert am Nachmittag über mehrere Vergehen in Sangerhausen und Eisleben. Alle aktuellen Fälle von Donnerstag, dem 15.01.2026 im Überblick.

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Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert

Für Sangerhausen und Eisleben hat das Polizeirevier Mansfeld-Südharz mehrere Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:

Sangerhausen: Falsche Kennzeichen

Während der Streifentätigkeit entdeckten Polizeibeamte am Mittwochmittag auf dem Parkplatz „Markt-Südseite“ einen abgestellten PKW Ford mit Kennzeichen für Sangerhausen, welche nicht amtlich erteilt wurden waren. Zudem befanden sich Zulassungsplaketten der Landeshauptstadt Magdeburg auf der Kennzeichentafel. Somit wurde der Eindruck erweckt, dass das Fahrzeug ordnungsgemäß für den Straßenverkehr zugelassen sei. Nach entsprechenden Zeugenhinweisen wurde bekannt, dass der PKW erst am Vormittag am Markt abgestellt wurde. Auch liegen Hinweise zum Fahrzeugnutzer vor. Die Kennzeichentafeln wurden sichergestellt. Ermittlungen wurden eingeleitet.

Eisleben: Ohne Führerschein

Bei einer Verkehrskontrolle am Mittwochnachmittag in der Herner Straße überprüften Polizeibeamte die Fahrerin eines PKW. Die 40-Jährige konnte nicht die erforderliche Fahrerlaubnis vorweisen. Diese wurde ihr bereits auf Grund begangener Verkehrsverstöße entzogen. Ein durchgeführter Schnelltest für Betäubungsmittel vor Ort fiel positiv aus. Es folgten eine Blutprobenentnahme und die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens. Die Weitzerfahrt wurde der Frau aus der Lutherstadt untersagt.

Sangerhausen: Achtung Schockanruf

Am Mittwoch erhielt eine 79-Jährige einen Telefonanruf von einem Unbekannten. Dieser stellte sich als angeblicher Polizist vor und gab an, das Enkelkind der Seniorin hätte einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und sie solle nun 84.000 Euro bezahlen, um eine anstehende Untersuchungshaft zu verhindern. Der Anrufer erkundigte sich ebenso nach möglichen Wertgegenständen im Hause. Familienangehörige erkannten, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte. Am Abend gab es auch einen telefonischen Kontakt zum Enkelkind, welches in keinen Unfall verwickelt war. Es erfolgte keine Übergabe von Geld und Wertgegenständen an Unbekannte. Die betroffene Familie war wachsam.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeirevier Mansfeld-Südharz. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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