Polizei-News Polizeipräsidium Konstanz, 14.01.26: Warnung vor Betrugsmasche im Online-Handel

Die Polizei informiert über einen aktuellen Vorfall von Cyberkriminalität in Polizeipräsidium Konstanz. Was ist zur Zeit bekannt?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck

Immer wieder bearbeiten Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Konstanz Betrugsdelikte, bei denen Verkäufer von gebrauchten Waren über Kleinanzeigen-Plattformen Opfer von betrügerischen Zahlungsabwicklungen werden.

In diesen Fällen erhalten die Verkäufer eine E-Mail, die angeblich von der Warenhandelsplattform stammt und eine "sichere Bezahlabwicklung" verspricht. Die E-Mail enthält einen Link, der die Verkäufer dazu auffordert, ihre Bankdaten und TANs einzugeben, um die eigene Bankverbindung zu "verifizieren".

Nach Eingabe dieser Daten erhalten die Täter Zugriff auf die Bankkonten der Verkäufer und können so Überweisungen tätigen. Häufig fordern die Täter die Verkäufer auch zu "Testüberweisungen" auf, um die Transaktion zu überprüfen. Im Verlauf des Betrugs werden die Verkäufer dann oftmals zur Eröffnung von Krypto-Wallets oder Bankkonten per Video-Ident-Verfahren bei ausländischen Anbietern überredet, wodurch es den Tätern gelingt deren Identität zu verschleiern und an das Geld zu gelangen.

Die Polizei rät dringend im Umgang mit Kleinanzeigen und Online-Verkäufen (beispielsweise auf Social-Media-Plattformen) besonders vorsichtig zu sein.

Folgende Tipps können helfen, sich vor solchen Betrugsmaschen zu schützen:

  • Käufe bei Warenplattformen: Als sicherste Methode gilt noch immer die Bezahlung bei persönlicher Übergabe der Ware.

  • Misstrauisch sein bei vermeintlich sicheren Bezahlmethoden: Wenn eine "sichere" Zahlungsmethode per E-Mail angeboten wird, handelt es sich oft um einen Betrugsversuch.

  • Keine Bankdaten oder TANs weitergeben: Geben Sie niemals Ihre Bankdaten, TANs oder Zugangsdaten an Dritte weiter, auch wenn diese sich als "Verkäufer" oder "Käufer" ausgeben.

  • Sichere Plattformen nutzen: Vertrauen Sie auf die geprüften Zahlungsdienste der Kleinanzeigen-Plattformen und vermeiden Sie, die Kommunikation oder Transaktionen auf unsichere Kanäle zu verlagern.

  • Keinen Zugriff auf Handy, Tablet, oder PC zulassen: Zugriff auf Ihre Computer und Mobiltelefone.

  • Online-Banking: Erlauben Sie einer fremden Person niemals Zugriff zu Ihrem Online-Banking.

  • Verhalten bei Problemen: Sollten Zweifel oder Unklarheiten auftreten, brechen Sie den Kontakt sofort ab und melden Sie den Vorfall der Polizei.

Weitere Informationen und präventive Beratung:

Die Polizei empfiehlt, sich regelmäßig auf den Seiten der polizeilichen Kriminalprävention zu informieren, insbesondere zum Thema Social Engineering und wie Sie sich effektiv vor Manipulationen und Betrugsversuchen schützen können. Weitere wertvolle Tipps finden Sie auf der Website der polizeilichen Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de.

Teilen Sie diese Warnhinweise gerne mit Freunden, Familie und Bekannten, damit möglichst viele Menschen von dieser Betrugsmethode erfahren und sich im Vorfeld davor schützen können.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Konstanz vom 14.01.2026 gegen 13:09 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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