Polizei-News Marienloh, 14.01.26: Fahrlässige Brandstiftung durch heiße Asche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Feuerwehreinsatz in Marienloh. Was ist bisher bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Erneut hat Asche, die noch nicht vollständig abgekühlt war, einen Brand verursacht mit einem Schaden von 2.500 Euro. Im Talleweg in Marienloh kam es am Montag, 12. Januar, gegen 15.19 Uhr zum Brand an einer Scheune.
Bei Eintreffen der Polizei war die Feuerwehr mit den Löscharbeiten beschäftigt, der Rettungsdienst behandelte den 53 Jahre alten Bewohner des Gebäudes währenddessen. Seine 86 Jahre alte Mutter hatte nach eigenen Angaben Kaminasche entsorgt, diese war nach Ermittlungen der Polizei noch nicht abgekühlt war. Daher kam es zu starker Rußentwicklung im Bereich der Mülltonnen, die auf das Scheunentor übergriffen.
Es entstand Sachschaden in Höhe von 2.500 Euro.
Die Polizei hat während der letzten, kalten Tage zahlreiche dieser Fälle aufgenommen, bei denen Asche, die noch nicht abgekühlt war, entsorgt wurde und anschließend Brände auslöste.
Um Kaminasche sicher abkühlen zu lassen, muss sie mindestens 72 Stunden in einem feuerfesten Metallbehälter mit Deckel (beispielsweise einem speziellen Ascheeimer) vollständig auskühlen, da Glutnester tagelang glühen können; erst dann wird die komplett kalte Asche in den Restmüll gegeben, um Brände in der Mülltonne zu vermeiden und sie nicht in die Biotonne oder den Garten zu geben.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Paderborn vom 14.01.2026 gegen 07:57 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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