Polizei-News Ludwigshafen, 06.01.26: Betrug über Social Media Plattform

Ein Fall von Betrug wurde aktuell von der Polizei in Ludwigshafen gemeldet. Was ist heute passiert?

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Rauschgift für das Presseportal (Foto) Suche
Rauschgift für das Presseportal Bild: Adobe Stock / lassedesignen

Am 25.12.2025 meldete eine 49-Jährige einen Betrug, nachdem Sie über das gefälschte Profil einer Drogeriekette über Social Media mehrere Produkte online gekauft hatte. Nach der Bezahlung forderte der vermeintliche Händler zunächst weitere Zahlungen und buchte dann rund 2.700 Euro vom Konto der Geschädigten ab.

Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug zu schützen:

  • Grundsätzlich gilt: Je verlockender ein Angebot ist, desto misstrauischer sollten Sie sein!

  • Achten Sie auf die Kosten: Deutsche Anbieter von Internetseiten müssen Bezahlinhalte mittels eines deutlich erkennbaren Buttons kennzeichnen. Bei einem Abonnement muss auf der Internetseite neben dem Preis deutlich auch die Mindestlaufzeit genannt werden. Dies gilt jedoch nicht für Angebote auf ausländischen Servern.

  • Zur Überprüfung eines Online-Angebots hilft auch ein Blick in Diskussionsforen im Internet.

  • Zahlen Sie niemals per Vorkasse Geld an Ihnen unbekannte Anbieter. Nutzen Sie sichere Zahlungswege, z. B. Überweisungen auf Girokonten. Seriöse Internetportale stellen Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung, die Ihr Geld schützen.

  • Melden Sie dubiose Angebote dem Portalbetreiber oder dem Original-Hersteller/- Vertrieb.

  • Erste Hilfe bei Betrugsverdacht: Speichern Sie alle E-Mails als Beweis. Fertigen Sie von der Internetseite einen Screenshot an. Heben Sie Überweisungsbelege usw. auf. Machen Sie, wenn noch möglich, bereits geleistete Zahlungen rückgängig und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

  • Prüfen Sie in Online-Shops u. a. Impressum, AGB und Verlinkungen zu Zahlungsdiensten. Nutzen Sie öffentliche Telefonbücher oder Gütesiegelbetreiber zur Gegenkontrolle.

  • Lassen Sie sich nicht durch Drohungen mit Mahnverfahren oder hohen Kosten einschüchtern. Informieren Sie sich bei Verbraucherzentralen, einem Fachanwalt oder im Internet über Ihre rechtlichen Möglichkeiten.Auf der Internet-Seite www.polizei-beratung.de finden Sie umfangreiche Informationen zu diesem Thema.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 06.01.2026 gegen 11:13 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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