Polizei-News Kreis Mettmann, 06.01.26: Schnee und Glatteis - zahlreiche Unfälle im Kreis Mettmann -

Ein Diebstahl wurde aktuell von der Polizei in Kreis Mettmann gemeldet. Was ist heute passiert?

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Unfall für das Presseportal Bild: Adobe Stock / bilanol

Im Kreis Mettmann hat der andauernde Wintereinbruch die Polizei auf Trab gehalten.

Im gesamten Kreisgebiet gab es zwischen Montag, 5. Januar 2026, 16 Uhr, und Dienstag, 6. Januar 2026, 6 Uhr, insgesamt 44 Verkehrsunfälle. Glücklicherweise blieb es zumeist bei Blechschäden.

Während es in Velbert nur zu zwei und in Heiligenhaus zu drei wetterbedingten Unfällen kam, verzeichnete die Polizei in Ratingen gleich zehn derartige Delikte.

Ein besonderer Fall ereignete sich am Nachmittag im Stadtteil Eggerscheidt:

Gegen 16:40 Uhr befuhr ein 32-jähriger Mettmanner, mit einem lediglich mit Sommerreifen ausgestatteten Cupra Formentor bei starkem Schneefall die Straße Am Schwarzebruch. Nach eigenen Angaben wurde er von einem anderen Auto in Fahrtrichtung der Mülheimer Straße überholt. Das unbekannte Fahrzeug soll den Formentor beim Überholvorgang berührt haben. Der 32-Jährige verlor daraufhin die Kontrolle, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Laternenmast.

Der Mettmanner wurde durch den Zusammenstoß verletzt und von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf 23.000 Euro. Die Polizistinnen und Polizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen einer Verkehrsunfallflucht ein und bitten um Hinweise zum Unfallgeschehen sowie zu der flüchtigen Verursacherin oder dem Verursacher.

Während es in Wülfrath keine wetterbedingten Verkehrsunfälle gab, ereigneten sich in Mettmann gleich drei Unfälle.

Im Südkreis zeigte sich ein erhöhtes Einsatzaufkommen: In Hilden verzeichnete die Polizei innerhalb kurzer Zeit sieben Unfälle und in Langenfeld kam es im Laufe des frühen Abends zu insgesamt zehn wetterbedingten Einsätzen auf den Straßen.

In Haan wurden vier, in Erkrath drei und in Monheim am Rhein zwei Unfälle, jeweils mit Blechschäden, gemeldet.

Die insgesamt gesehen relativ niedrigen Unfallzahlen zeigen, dass die meisten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wetterangepasst und entsprechend vorsichtig im Straßenverkehr unterwegs waren. Die Polizei möchte an dieser Stelle ein Lob aussprechen für die umsichtige Verhaltensweise.

Zugleich bittet die Polizei aufgrund der anhaltenden Witterungsbedingen auch weiterhin um besondere Vorsicht und rät dazu, auf nicht zwingend notwendige Fahrten zu verzichten. Fahrzeuge, die bei diesen Witterungsbedingungen mit Sommerreifen ausgestattet sind, sollten nicht genutzt werden. Andernfalls kann dies mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro und einen Punkt im Fahreignungsregister geahndet werden. Im Falle eines Verkehrsunfalls drohen sogar 120 Euro Bußgeld und ein Punkt. Zudem kann in diesem Fall der Versicherungsschutz eingegrenzt sein, was erhebliche Folgekosten nach sich ziehen könnte.

Achten Sie zudem auf saubere Scheiben für eine ausreichende Sicht sowie Frostschutz für das Scheibenwischwasser. Bei längeren Fahrten sollte zudem immer warme Kleidung und auch eine Wolldecke im Auto bereit liegen.

Die Polizei wünscht auch heute eine gute und sichere Fahrt im Kreis Mettmann.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Mettmann vom 06.01.2026 gegen 10:44 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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