Polizei-News Sankt Augustin, 05.01.26: Bundespolizei NRW zur Bilanz des Messerverbots an Weihnachten und Silvester, Gefahrenfilter bewährt
Die Polizei informiert über einen aktuellen Verkehrsunfall in Sankt Augustin. Alle bekannten Details zum Fall.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Die Bundespolizei in Nordrhein-Westfalen hatte sowohl zur Weihnachtszeit im Zeitraum vom 17. November bis 30. Dezember 2025 sowie zusätzlich anlässlich des Jahreswechsels im Zeitraum 31. Dezember 2025 bis 1. Januar 2026 Allgemeinverfügungen erlassen, die das Mitführen gefährlicher Gegenstände an Bahnhöfen zeitweise untersagten.
Die Verfügung zielte darauf ab, die Sicherheit und Ordnung in den öffentlichen Verkehrsräumen, insbesondere an Bahnhöfen, zu gewährleisten und potenzielle Gefahren präventiv zu minimieren.
Von den Maßnahmen erfasst waren folgende Bahnhöfe:
- 17.11.2025 - 30.12.2025:
Bochum Hbf, Dortmund Hbf, Essen Hbf, Düsseldorf Hbf, Oberhausen Hbf, Duisburg Hbf, Wuppertal Hbf, Mönchen-gladbach Hbf, Köln Hbf, Bonn Hbf, Siegburg/Bonn, Siegen Hbf, Münster Hbf, Aachen Hbf, Aachen-Rothe Erde
- 31.12.2025 - 01.01.2026:
Dortmund Hbf, Bochum Hbf, Essen Hbf, Gelsenkirchen Hbf, Recklinghausen Hbf, Hagen Hbf, Münster Hbf, Bielefeld Hbf, Hamm Hbf, Düsseldorf Hbf, Duisburg Hbf, Mönchengladbach Hbf, Wuppertal Hbf, Oberhausen Hbf, Köln Hbf, Bonn Hbf.
Hierzu führte die Bundespolizei verstärkt Kontrollen in den betroffenen Bahnhöfen durch.
Dabei wurden im Zeitraum vom 17.11.25 bis zum 30.12.25 insgesamt 331 Verstöße, darunter rund 200 Messer, 100 Abwehrsprays und 25 Schlagstöcke/-ringe festgestellt. Die Maßnahme war als sogenannter Gefahrenfilter für städtische Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte wirksam und erhöhte darüber hinaus effektiv die Sicherheit von Reisenden im Bahnverkehr.
Im Zeitraum vom 31.12. bis zum 01.01.26 wurden zudem 27 Verstöße gegen die Allgemeinverfügung geahndet, bei denen unter anderem 12 Messer, 10 Abwehrsprays und 3 Schreckschusswaffen festgestellt wurden. Auch hier trug die Allgemeinverfügung zum insgesamt ruhigen Verlauf des Jahreswechsels in Nordrhein-Westfalen bei.
Insgesamt wurden im Jahr 2025 in Nordrhein-Westfalen -24- Allgemeinverfügungen an 88 Bahnhöfen durch die Bundespolizei erlassen, die zur Feststellung von rund 700 Verstößen mit rund 800 gefährlichen Gegenständen - darunter 438 Messer - führten.
Insofern haben sich Allgemeinverfügungen als Instrument der Gefahrenabwehr bewährt, an dem die Bundespolizei in NRW auch zukünftig festhalten wird.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 05.01.2026 gegen 12:48 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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