Polizei-News Rostock, 05.01.26: Unerlaubte Einreise und Urkundenfälschung am Überseehafen

Ein Fall von unerlaubter Einreise und Aufenthalt wurde aktuell von der Polizei in Rostock gemeldet. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Lilli Förter

Am 3. Januar 2026 kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock im Überseehafen eine 43-jährige nordmazedonische Staatsangehörige, die gemeinsam mit ihrer 13-jährigen Tochter aus Dänemark kommend reiste.

Die beiden Personen wiesen sich mit sogenannten Emergency Passports aus, welche nur in Verbindung mit einem gültigen Visum oder Aufenthaltstitel zur Einreise berechtigen. Auf Nachfrage legte die Mutter die Reisepässe sowie abgelaufene slowakische Aufenthaltstitel vor. Die Beamten stellten im Reisepass der Mutter manipulierte Ein- und Ausreisestempel fest. Im Reisepass der Tochter fehlten zwei Seiten. Die Veränderung der vorgelegten Dokumente führt zur Ungültigkeit dieser. Die beiden Personen verfügten somit nicht über gültige Papiere, die zur Einreise legitimieren.

Die Bundespolizeiinspektion Rostock ermittelt wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie der unerlaubten Einreise und Aufenthalts.Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen erfolgte am 4. Januar die Abschiebung beider Personen nach Nordmazedonien auf dem Luftweg.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Rostock vom 05.01.2026 gegen 11:00 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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