Polizei-News Barnim, 23.10.2025: Schreckschusswaffe sichergestellt und weitere Fälle

Die Polizei Brandenburg berichtet am Mittag über mehrere Vergehen in Eberswalde, Ahrensfelde und auf der BAB 11/Dreieck Barnim. Aktuelle Fälle von Donnerstag, dem 23.10.2025 im Überblick.

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Überblick der Polizeimeldungen aus Brandenburg (Symbolbild). (Foto) Suche
Überblick der Polizeimeldungen aus Brandenburg (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa-Zentralbild / Jens Kalaene

Eberswalde: Schreckschusswaffe sichergestellt

Am späten Abend des 22.10.2025 standen drei Männer in geselliger Runde auf offener Straße in Finow zusammen. Die dabei herrschende Lautstärke erregte den Zorn eines Anwohners, was der auch wortreich zum Ausdruck brachte. Daraufhin entspannte sich ein Streitgespräch zwischen dem 27-jährigen und einem der Feiernden. Gegenseitige Beleidigungen folgten und im weiteren Verlauf zog der Anwohner eine Schreckschusswaffe hervor und schoss damit in Richtung seines Gegenübers. Der 46 Jahre alte Mann erlitt dadurch aber keine Verletzungen. Er hatte zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 1,98 Promille aufzuweisen. Auch seine beiden Kumpels waren, im Gegensatz zum Schützen, alkoholisiert. Der musste die Waffe herausgeben.

Jetzt schaut sich die Kriminalpolizei das Geschehen noch einmal ganz genau an.

Quelle: Meldung der Polizei Brandenburg von heute, dem 23.10.2025, 12:43 Uhr

Ahrensfelde: Widerstand geleistet

Am frühen Morgen des 23.10.2025 wollten Polizisten in der Dorfstraße einen Volvo zu einer Kontrolle anhalten. Dessen Fahrer reagierte anfangs nicht auf die Anhaltezeichen und konnte erst nach einer Weile zum Stoppen gebracht werden. Das geschah dann bereits auf Berliner Territorium. So richtig nüchtern wirkte der 32-Jährige nicht. Ein Drogenschnelltest brachte tatsächlich ein positives Ergebnis. Nun wurde der Uckermärker aggressiv und ging die Beamten tätlich an. Versuche, ihn zu beruhigen, schlugen mehrfach fehl, so dass letztlich der Einsatz eines Distanzelektroimpulsgerätes nicht mehr nur angedroht wurde, sondern der „Taser“ auch wirklich eingesetzt werden musste. Erst dann war der Wütende unter Kontrolle gebracht. Die Polizisten übergaben ihn Berliner Kollegen. In seinem Fahrzeug fanden sich mutmaßliche Drogen, so dass nun nicht nur wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, sondern zudem wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt wird. Bei dem Geschehen erlitten der Tatverdächtige sowie eine Polizistin Verletzungen.

Quelle: Meldung der Polizei Brandenburg von heute, dem 23.10.2025, 12:43 Uhr

Ahrensfelde: Ein Fall für den Staatsschutz

Wie der Polizei am 22.10.2025 gemeldet wurde, haben noch Unbekannte an einer Bushaltestelle in Neu-Lindenberg Nazisymbole und antisemitische Schriftzeichen hinterlassen. Die Beseitigung der Schmierereien ist nach der Spurensicherung umgehend veranlasst worden. Wer sich da betätigte und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.

Quelle: Meldung der Polizei Brandenburg von heute, dem 23.10.2025, 12:42 Uhr

BAB 11/Dreieck Barnim: Ermittlungen eingeleitet

Am frühen Morgen des 23.10.2025 war eine junge Frau mit ihrem Mazda auf der Tangente der BAB 11 zur BAB 10 in Richtung Hamburg unterwegs und streifte mit ihrem Auto dort die Mittelschutzplanke. So entstand ein Sachschaden von rund 6.000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme gab die 22-Jährige an, von einem Fahrzeug abgedrängt worden zu sein. Ob wirklich eine Verkehrsunfallflucht vorgelegen hatte, ermittelt nun die Kriminalpolizei.

Da ein Drogenschnelltest bei ihr ein positives Ergebnis erbrachte, wurde auch gegen sie ein Verfahren eingeleitet. Die Frau musste eine Blutprobe lassen und sich anschließend um eine Mitfahrgelegenheit kümmern.

Quelle: Meldung der Polizei Brandenburg von heute, dem 23.10.2025, 12:41 Uhr

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf Meldungen der Polizei Brandenburg. Teilweise werden Reports erst nach ein oder zwei Tagen nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass auch ältere Meldungen in der Übersicht veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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