Polizei-News Ludwigshafen, 24.09.25: Webinar von Polizeipräsidium und Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz: Banken im Kampf gegen Telefonbetrug

Ein Verkehrsunfall wurde aktuell von der Polizei in Ludwigshafen gemeldet. Was ist heute passiert?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Weißbrod

In Kooperation mit dem Landeskriminalamt (LKA RP) haben Präventionsexperten des Polizeipräsidiums Rheinpfalz am 22. September 2025 rund 200 Bankmitarbeitende in einem Online-Webinar zum Thema "Telefonbetrug - Erkennen, Handeln, Schützen" geschult.

Das einstündige Webinar stieß auf überregionales Interesse und zählte Teilnehmende aus Hamburg, Berlin und München. Die bundesweite Resonanz zeigt die Aktualität des Themas für Kreditinstitute.

Betrüger setzen ältere Menschen täglich unter Druck. Kunden, die nervös am Schalter erscheinen, wollen oft große Bargeldmengen abheben oder wirken emotional aufgewühlt. In solchen Momenten werden Bankangestellte zur entscheidenden Schutzbarriere zwischen Tätern und Opfern.

In dem Webinar wurden die häufigsten Betrugsarten beleuchtet. Beim Enkeltrick geben sich die Täter beispielsweise als Verwandte in einer Notlage aus und fordern eine sofortige Geldübergabe. Falsche Polizeibeamte warnen vor angeblichen Einbrüchen in der Nachbarschaft und wollen Geld und Wertsachen "sicher" in Verwahrung nehmen. Bei Schockanrufen wird von erfundenen Unfällen mit Verwandten berichtet, die angeblich Kaution benötigen.

Die Schulung richtete sich gezielt an Mitarbeitende aus den Bereichen Beratung, Service, Kasse und Zahlungsverkehr, da sie direkten Kundenkontakt haben.

Inhalt der Schulung war ein praxistauglicher Handlungsplan. Bankmitarbeitende sollten Kunden, die nervös wirken oder ungewöhnlich hohe Geldbeträge abheben möchten, direkt ansprechen.

Der Beitrag der Opferschutzbeauftragten des Polizeipräsidiums, Frau Jana Mohr, rundete das Programm ab. Eine sachlich-empathische Gesprächsführung ist wichtig, wenn Kunden bereits Opfer geworden sind. Vorwürfe verstärken das Schamgefühl der Betroffenen und erschweren eine weitere Unterstützung.

Michael Lerch, der Leiter der Zentralen Prävention, betonte, dass Kreditinstitute eine Schlüsselrolle beim Schutz gefährdeter Kundinnen und Kunden spielen.

Nach der ersten erfolgreichen Online-Schulung mit rund 300 Teilnehmenden im Juli 2025 plant das Polizeipräsidium weitere Webinar-Termine. Das digitale Format ermöglicht es, schnell viele Bankmitarbeitende zu erreichen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 24.09.2025 gegen 11:07 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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