Polizei-News Göttingen, 18.09.25: Autobahnpolizei Göttingen kontrolliert gewerblichen Güterverkehr auf der A 7, hohe Beanstandungsquote
Eine Verkehrskontrolle wurde aktuell von der Polizei in Göttingen gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Am 16.09.2025 sind die diesjährigen ROADPOL Safety Days gestartet. Europaweit unterstützen die Verkehrspolizeien der Mitgliedstaaten mit gezielten Kontroll- und Präventionsmaßnahmen das Leitbild der Europäischen Union "Vision Zero" - das langfristige Ziel, Verkehrstote auf null zu reduzieren.
Vor diesem Hintergrund führten in der Nacht zu Mittwoch insgesamt 25 speziell geschulte Beamtinnen und Beamte der Autobahnpolizei Göttingen, der Polizeiinspektion Northeim, der Polizeiakademie, des Göttinger Zolls sowie des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) eine gemeinsame Großkontrolle des gewerblichen Güterverkehrs durch.
Als Kontrollstelle diente der Autobahnparkplatz "Wetterschacht" an der A 7 in Fahrtrichtung Kassel in der Gemarkung Kalefeld/Echte. Der Parkplatz war durch den Autobahnbetriebsdienst VIA Niedersachsen bereits im Vorfeld gesperrt und ausgeleuchtet worden, um reibungslose Abläufe und sichere Arbeitsbedingungen zu gewährleisten.
Während der siebenstündigen Maßnahme wurden 37 Fahrzeugeinheiten angehalten und eingehend überprüft, überwiegend Sattelzüge mit tauschbaren Kofferaufbauten (sog. "Wechselbrücken"). Im Fokus standen die Einhaltung der vielfältigen Rechtsvorschriften im Transportgewerbe, die gleichermaßen für Berufskraftfahrende, Disponierende, Verladende sowie die verantwortlichen Unternehmenden gelten und letztlich der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden dienen.
Die Beanstandungsquote lag mit 62 Prozent erneut auf einem hohen Niveau. Im strafrechtlich relevanten Bereich reichte das Spektrum der Verstöße von illegaler Arbeitsaufnahme über das Fahren ohne Fahrerlaubnis bis hin zu Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Daneben ahndeten die Einsatzkräfte zahlreiche Ordnungswidrigkeiten, darunter Überschreitungen arbeitszeitrechtlicher Bestimmungen, unzulässige Fahrzeuglängen, fehlende oder unzureichende Kennzeichnung bei Nacht sowie diverse technische Mängel an den kontrollierten Fahrzeugen und deren Ladungssicherung.
In elf Fällen wurde die Weiterfahrt bis zur Beseitigung festgestellter Mängel untersagt. Erst nach erfolgter Nachrüstung bzw. Instandsetzung durften die betroffenen Fahrzeuge ihre Fahrt fortsetzen.
"Die Kontrollen fügen sich in die europaweit abgestimmten Maßnahmen der ROADPOL Safety Days ein und unterstreichen den präventiven Ansatz: Konsequente Überwachung, Beratung und Ahndung schaffen Anreize, geltende Vorschriften einzuhalten - zum Schutz der Fahrenden selbst und aller, die die Autobahnen nutzen", so Gesamteinsatzleiter und stellvertretender Leiter der Autobahnpolizei Göttingen, Polizeihauptkommissar Andreas Teune.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Göttingen vom 18.09.2025 gegen 15:42 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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